Michelbach im Mittelpunkt: Historisches Stadtsiegel für Jürgen Damm

Jürgen Damm hat das Historische Stadtsiegel erhalten. Die Stadt würdigt damit sein Engagement für die Michelbacher Stadtteilgeschichte.
Für sein ehrenamtliches Engagement für die Regionalgeschichte hat Jürgen Damm das Historische Stadtsiegel der Universitätsstadt Marburg erhalten.
„Jürgen Damm hat sich in herausragender Weise und mit großer Detailtreue der Dokumentation der Michelbacher Stadtteilgeschichte gewidmet“, sagte Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies während des Empfangs im Historischen Saal des Rathauses. „Für seine Arbeit und sein Werk wird er heute mit dem Historischen Stadtsiegel der Universitätsstadt Marburg ausgezeichnet.“
Seine Arbeiten stehen Wissenschaft, Vereinen und der Einwohnerschaft Michelbachs als Quelle zur Verfügung. Sie wurden in der Stadtschrift Nr. 107 „Michelbach – Ein Marburger Stadtteil erzählt aus seiner 1200-jährigen Geschichte“ im Rahmen der Marburger Stadtschriften zur Geschichte und Kultur veröffentlicht. Darüber hinaus hat sich Damm auch kommunalpolitisch engagiert.
Von 2001 bis 2021 war er Mitglied im Ortsbeirat Michelbach. Außerdem war er von 2001 bis 2016 Schriftführer und von 2006 bis 2011 stellvertretender Ortsvorsteher. Für dieses Engagement wurde Jürgen Damm 2016 bereits mit der silbernen Ehrennadel ausgezeichnet.
Mit seiner Arbeit leistet Damm einen wichtigen Beitrag zur Bewahrung und Vermittlung der Michelbacher Stadtteilgeschichte und damit auch zur Zukunft des Stadtteils. „Denn Zukunft braucht Herkunft“, betonte Spies. „Die Auseinandersetzung mit der Geschichte schafft Verständnis dafür, wie sich der Stadtteil im Laufe der Zeit entwickelt hat und warum er heute so ist, wie wir ihn kennen. Indem wir uns vergegenwärtigen, woher wir kommen, können wir Fortschritte und Herausforderungen der Gegenwart besser verstehen und einordnen.“
Damm dankte seiner Familie sowie seinen Freunden und Bekannten, die ihn während der langjährigen Arbeit an der Stadtteilgeschichte unterstützt haben. Viele Stunden verbrachte er in den Staatsarchiven in Marburg und Darmstadt – zum Teil sogar im Anschluss an Familienurlaube. Sein besonderer Dank gilt daher seiner Frau und seinen Kindern, die in dieser Zeit auf manches Wochenende und gemeinsame Freizeit verzichten mussten.

* pm: Stadt Marburg

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