Teuer triumphiert: Christian-Meineke-Preis soll Integration würdigen

Einen „Christian-Meineke-Preis für kulturelle Interaktion“ will die Stadt Marburg verleihen. Er soll Aktiven und Engagierten Annerkennung und Dank aussprechen.

Es gibt zahlreiche Menschen, die sich freiwillig und sehr engagiert für das soziale und friedliche gesellschaftliche Zusammenleben aller Menschen in der Stadt einsetzen. Der mit 1.500 Euro dotierte Preis soll den Freiwilligen auch als Motivation für das Fortführen ihres gemeinnützigen Einsatzes dienen.
Anlass für die Ausschreibung war zudem der plötzliche Tod von Christian Meineke im März 2016. Viele Jahre war er als Integrationsbeauftragter der Stadt sehr engagiert. Meineke hatte innerhalb der Stadt viele Akteure in den Dialog gebracht, Netzwerke geknüpft, ein gutes Miteinander gefördert und Brücken gebaut.
Der „Christian-Meineke-Preis für kulturelle Interaktion“ soll jährlich herausragendes Engagement von Personen, Institutionen, Initiativen oder Vereinen ehren, das der friedlichen kulturellen Verständigung von Erwachsenen in Marburg dient. Das Engagement sollte seit mindestens einem Jahr bestehen und auf eine weitere Dauer von mindestens zwei Jahren ausgerichtet sein.
Bewerbungen können bis zum 25. April 2018 eingereicht werden. Weitere Informationen  sowie ein Online-Formular für die Bewerbung finden Interessierte unter www.ig-marburg.de/meineke-preis/.
Der Verein Vielfalt Marburg, der Ausländerbeirat und die Islamische Gemeinde Marburg haben den Preis gemeinsam mit der Stadt ins Leben gerufen. Eine fachkundige Jury wird die Bewerbungen sichten und die Gewinner ermitteln. Der Preis wird am 25. Mai 2018 von Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies und den Auslobenden im Rahmen der Eröffnung des Marburger Ramadanzelts überreicht.

* pm: Stadt Marburg

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