Bänke und Brunnen: Firmaneiplatz fertig bis „Marburg 800“

Die letzte Bauphase des neuen Umfeldes der Elisabethkirche beginnt. Der Firmaneiplatz mit Brunnen und Sitzblöcken soll bis zum ‚Stadtjubiläum „Marburg 800“ fertig werden.
Die Umgestalltung des Firmaneiplatzes bei der Elisabethkirche mit Wasser, Sandstein, Sitzmöglichkeiten beginnt am Montag (1. März). Sie ist der fünfte und letzte Bauabschnitt in der neuen Gestaltung rund um die historisch und für Marburg bedeutende Elisabethkirche. Zum Abschluss wird dann noch ein Übergang zur neuen Universitätsbibliothek geschaffen.
Ein Brunnen mit einer überströmten Fläche und einem Wasserspiel, sowie Sandsteinblöcke als Sitzmöglichkeiten – der multifunktional nutzbare Platz, der nahe der Elisabethkirche entsteht, soll Marburgerinnen und Marburger sowie Gäste zum Verweilen einladen. Weitere Sitzgelegenheiten und eine neugepflanzte Baumreihe werden künftig den Übergang zwischen der freien Platzfläche und den östlich gelegenen Gebäuden der ehemaligen Kinderklinik bilden. In diesem Bereich des Platzes sind auch Fahrradständer vorgesehen.
„Der neu gestaltete Firmaneiplatz wird eine hohe Aufenthaltsqualität bieten. Er wird Einheimische ebenso wie die Gäste Marburgs zum Verweilen einladen“, sagte Bürgermeister Wieland Stötzel. „Wir freuen uns sehr, dass wir den letzten Bauabschnitt nun noch im Lockdown beginnen können und die Arbeiten rechtzeitig zum großen Stadtjubiläum Marburg800 abschließen werden.“
Eigentlich sollte die gesamte Platzfläche schon 2020 fertig werden. Dann kam Corona – und mit der Pandemie auch Verzögerungen bei der Materiallieferung für das Projekt. Nun können die Bauarbeiten weitergehen.
Sie beginnen am Montag (1. März) im Bereich des künftigen Brunnens. Die Pflasterarbeiten auf der großen Platzfläche werden voraussichtlich bis Mitte November 2021 fertiggestellt. Dabei soll ein optisch sichtbarer Ausflug in die Geschichte entstehen.
Der Grundriss des ehemaligen Hospitals der heiligen Elisabeth wird durch die Pflasterarbeiten auf dem Platz sichtbar gemacht. Der Grundriss war bei früheren archäologischen Grabungen entdeckt worden.
Der Wochenmarkt, der auf dem Firmaneiplatz stattfindet, wird seinen Standort wieder ändern. Die Marktstände befinden sich ab Mittwoch (3. März) wieder auf dem Gelände der Elisabethkirche nördlich des Hauptportals mittwochs und samstags – wie gewohnt – von 7 bis 13 Uhr.
Um auch für Autos erreichbar zu bleiben, wird es für den Firmaneiplatz eine Möglichkeit zur Notbefahrung geben, die aus der Deutschhausstraße durch einen Poller beschränkt wird. Die Firmaneistraße bleibt in zwei Richtungen befahrbar und wird zu einer Sackgasse.
Nach der Umgestaltung des Firmaneiplatzes ist zum Abschluss des letzten Bauabschnitts noch ein neuer Übergang zur Universitätsbibliothek geplant: Die südlich der Deutschhausstraße gelegene Platzfläche wird dafür umgestaltet.
Dabei wird auch das Überqueren der Deutschhausstraße für den Fuß und Radverkehr erleichtert. Geplant ist das für die Zeit nach „Marburg800“ im Jahr 2023.

* pm: Stadt Marburg

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