Rauft lokal: Ausflug unter Alkohol mit drastischen Folgen

Ein Ausflug in die Oberstadt endete in der Nacht zum Freitag (9. Oktober) erst in eine verbalen und dann in einer körperlichen Auseinandersetzung. Beide Beteiligten waren erheblich alkoholisiert.
Der Test eines 19jährigen Marburgers zeigte 2,1 Promille. Der Test einer 17-jährigen Jugendlichen aus Dresden zeigte sogar über 2,3 Promille.
Der Grund des Streits ist der Polizei nicht bekannt. Die Polizei übergab den körperlich unverletzten Marburger nach den notwendigen Maßnahmen in ärztliche Obhut.
Die 17-jährige Frau flüchtete zunächst, als ein Rettungswagen eintraf. Dabei stürzte sie und zog sich eine blutende Wunde an der Stirn zu. Das Personal des Rettungswagens versorgte vor Ort die beim Sturz erlittene Kopfwunde.
Als die Polizei die Jugendliche festnahm, trat sie nach den Beamten und verletzte einen am Knie. Auf noch ungeklärte Weise gelang es der Frau, sich während des späteren Transports zur Polizeidienststelle aus der angelegten Fesselung zu befreien. Sie griff erneut an und biss dabei einen Beamten so, dass an dessen Hand trotz eines getragenen Handschuhs Bisswunden entstanden.
Auf der Dienststelle kollabierte die Frau dann zunächst. Damit der herbeigerufene Notarzt die sich wehrenden Frau versorgen konnte, musste vier Beamte sie festhalten. Letztendlich brachte ein Rettungswagen sie zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus.
Der Abend endete neben den Krankenhausaufenthalten und den Blutproben noch mit Strafanzeigen wegen wechselseitiger Körperverletzung. Für die 17-jährige Jugendliche kommen zusätzlich Strafanzeigen wegen mehrfachen Widerstands und eine Anzeige wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz hinzu, weil sie auch noch ein Butterflymesser in der Hosentasche hatte.

* pm: Polizei Marburg

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