Mit Kriminellen: Polizei warnt vor Anrufen angeblicher Angehöriger

Mehrere „Enkeltrick“-Anrufe erfolgten am Dienstag (14. April) zwischen 10.45 und 14 Uhr in Gladenbach-Frohnhausen und im Stadtgebiet von Marburg. Betroffen waren Bürger, die mit dem Vornamen „Alfred“ im Telefonbuch eingetragen sind.
Ein angeblicher Enkel erzählte von einem Verkehrsunfall und bat in diesem Zusammenhang um die Übergabe von Bargeld. Er versprach natürlich die alsbaldige Rückzahlung.
In einem Fall suchten die älteren Opfer nach der Geldforderung von 12.000 Euro ihre Bank auf und baten um Auszahlung des Betrags. Zu einer Auszahlung kam es letztlich nicht, da das Geld kurzfristig nicht zur Verfügung stand und das Ehepaar dann nach Rücksprache mit Familienangehörigen den Betrugsversuch erkannte. Nur durch diesen glücklichen Umstand blieb dieser Betrug – wie auch die übrigen bekanntgewordenen Versuche an diesem Tag – bislang erfolglos.
Die Polizei warnt aus aktuellem Anlass: Unter dem sogenannten „Enkeltrick“ versteht man ein betrügerisches Vorgehen, bei dem sich Trickbetrüger als Bekannte oder Verwandte – meist Enkel oder Neffen und Nichten – ausgeben, um unter Vorspiegelung falscher Tatsachen Bargeld oder Wertgegenstände – wie zum Beispiel Schmuck – zu erlangen. Anrufer melden sich nicht mit dem Namen, sondern lassen die Angerufenen raten, wer dran ist.
Sie schildern im Gesprächsverlauf eine angebliche Notsituation für deren Bewältigung sie Geld bräuchten. Hier gilt als oberstes Gebot: Niemals!! Geld an Fremde übergeben oder auf unbekannte Konten transferieren!

* pm: Polizei Marburg

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