Dumm gelaufen: Schlägerei, Diebstähle, Drogen und Betrug

Nach einer Schlägerei am Erlenring nahm die Polizei am Dienstag (12. Juni zwei Verdächtige vorübergehend fest. Eine Fahndung nach dem identifizierten Dritten blieb erfolglos.
Gegen 18.50 Uhr eskalierte am Erlenring ein Streit unter Asylbewerbern. Die beteiligten Männer sind 18, zwei Mal 21 und 33 Jahre alt. Der genaue Tatablauf sowie der Grund der Schlägerei stehen noch nicht fest.
Die jungen Männer sollen auf den Älteren eingeschlagen haben. Er erlitt Prellungen und Schrammen am Kopf.
Aufgrund der Meldung einer größeren Schlägerei war die Polizei mit mehreren Streifen im Einsatz. Ausreichende haftgründe lagen gegen die Festgenommenen nicht vor.
Nach zwei Diebstählen in der Universitätskirche ermittelt die Polizei. Tatzeiten waren am Sonntag (10. Juni) zwischen 12 und 13.45 Uhr.
In einem Fall stahl der Dieb aus einem separaten Raum der Kirche eine Handtasche mit Bargeld, Mobiltelefon, Gleitsichtbrille, EC-Karte und Ausweisen. Die Tasche tauchte am Abend in einem Gebrauchtwarencontainer in der Unterführung am Rudolphsplatz wieder auf. Dank des enthaltenen Rests ließ sich die Eigentümerin der Tasche ermitteln.
Außerdem waren in der Tasche noch Gegenstände des zweiten Diebstahls. Diese Gegenstände lagen ursprünglich in einem Rucksack, den der Besitzer auf einer der vorderen Bänke der Kirche am Lahntor abgestellt hatte. Aus diesem Diebstahl blieben ein Stick, eine Brille, ein Regenschirm und der Rucksack selbst verschwunden.
Der Drogentest eines 20-jährigen VW-Fahrers reagierte positiv. Die Fahrt war daher für ihn am Mittwoch (13. Juni) kurz nach 3 Uhr in der Ketzerbach zu Ende. Heim konnte er erst nach der notwendigen Blutprobe.
Ein betrügerischer Anruf erreichte am Mittwoch (13. Juni) eine Frau aus Wehrda. Dort rief eine akzentfrei Deutsch sprechende Frau an.
Diese Anruferin versuchte, an den Namen und die genaue Anschrift zu kommen, indem sie erzählte, dass ein Brief mit einer nicht lesbaren Anschrift eingegangen sei. Das war jedoch dumm gelaufen für die mutmaßliche Betrügerin am Telefon. Sie hatte nämlich eine ehemalige Mitarbeiterin der Post angerufen, die das Gespräch beendete, weil sie wusste, dass ein solches Vorgehen nicht praktiziert wird.

* pm: Polizei Marburg

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