Einen Aktionstag zum Thema Sicherheit gibt es am Mittwoch (28. Oktober). Er steht unter dem Motto „Gut ankommen am Marburger Hauptbahnhof“.
Der Aktionstag rund um das Thema Sicherheit am Marburger Hauptbahnhof findet am Mittwoch (28. Oktober) von 12 bis 17 Uhr am Bahnhofsvorplatz in Marburg statt. Die Stadt Marburg mit der Gefahrenabwehr, der Stadtpolizei und der Jugendförderung sowie die Polizeidirektion Marburg-Biedenkopf, die Bundespolizei, die Deutsche Bahn, die Stadtwerke Marburg sowie die AIDS-Hilfe Marburg und der Verein Juko Marburg laden ein. Auf dem Bahnhofsvorplatz und vor dem Aufgang zum Ortenbergsteg gibt es an diesem Tag Beratungsangebote, Informationen und Möglichkeiten zum persönlichen Austausch. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, alle Angebote sind kostenlos.
Die beteiligten Veranstalter werden niedrigschwellig ansprechbar sein. Sie wollen zuhören, Hemmschwellen gegenüber Polizei und anderen Sicherheitskräften abbauen und Beratungsstellen vorstellen. Angesprochen sind alle, die den Bahnhof nutzen oder sich dort aufhalten.
Unter anderem sind das Pendlerinnen und Pendler, Reisende, Schülerinnen und Schüler, Studierende, Anwohner und Menschen, die neu in Marburg sind. Wer nicht möchte, wird nicht angesprochen. Niemand muss im Gespräch seinen Namen nennen. Die Beteiligten freuen sich über alle Rückmeldungen, die in die weitere gemeinsame Arbeit einfließen wird.
Niemand wird angesprochen, der das nicht möchte, und niemand muss seinen Namen nennen. Außerdem gibt es vor Ort Angebote beispielsweise zur Sicherheit im Bahnbetrieb: Das Präventionsteam der DB Sicherheit informiert mit physischen Gegenständen, warum Gleise und Oberleitungen gefährlicher sind, als sie aussehen. Zudem geht es um Fahrradsicherheit: Die Polizei informiert zu Schlössern und Rahmennummern und erklärt, was gegen Diebstahl wirklich hilft.
Am Hauptbahnhof steht auch ein Präventionsmobil mit „Klimmzug-Contest“: Die Bundespolizei zeigt Filme und bietet einen geschützten Raum für Gespräche unter vier Augen. An der Reckstange können Besucher*innen gegeneinander antreten; für die meisten Wiederholungen gibt es einen Tagespreis.
Legal sprayen ist auch möglich. Die Jugendförderung bringt Wände und Farbe mit und beantwortet Fragen zu legalen Flächen in Marburg. Die Stadtpolizei zeigt Fahrzeug und Ausrüstung. Eine Schutzweste darf anprobiert werden.
Rat holen ohne Termin können sich Inteeressierte zu verschiedenen Themen: Die AIDS-Hilfe Marburg, die JUKO Marburg und der Jugendschutz sind vor Ort und auch für unbequeme Fragen ansprechbar.
Die Veranstaltung geht auf die Ordnungspartnerschaft zurück, in der die beteiligten Institutionen seit 2018 zusammenarbeiten. Diesmal kommen die Sicherheitsakteure dorthin, wo die Menschen sind: Das ist der Hauptbahnhof als der Ort, den viele als erstes oder letztes von Marburg sehen.
* pm: Stadt Marburg