Sirenen heulen: Bundesweiter Warntag am 10. September

Ein bundesweiter Warntag am Donnerstag (10. September) ist eine Probe für den Ernstfall. Darauf hat die Stadt Marburg am Dienstag (8. September) aufmerksam gemacht.
Am Donnerstag (10. September) findet der bundesweite Warntag 2026 statt. Auch in Marburg werden verschiedene Warnmittel erprobt. Der Probealarm startet um 11 Uhr.
Die Sirenen ertönen für eine Minute. Gegen 11:45 Uhr erfolgt die Entwarnung. Auch das Entwarnungssignal der Sirenen dauert eine Minute.
Neben den Sirenen werden unter anderem Warnmeldungen über das „Cell Broadcast“-System sowie über die kostenlosen Warn-Apps „NINA“ und „KATWARN“ verbreitet. Zudem gibt es Informationen über die digitalen Tafeln an den Bushaltestellen im Stadtgebiet. Die Warnfahrzeuge der Feuerwehr Marburg werden keine Warnfahrten im Stadtgebiet unternehmen, sondern für einen möglichen realen Einsatz vorgehalten.
Mit der Warnung erhält die Bevölkerung eine Empfehlung, was sie zu ihrem Schutz tun kann oder wo sie weitere Informationen erhält. Zudem hat die Stadt Marburg einen Flyer herausgegeben, der helfen soll, die Sirenensignale zu erkennen und richtig zu handeln. Dieses Flugblatt liegt beispielsweise im Stadtbüro in der Frauenbergstraße 31 aus.
Der bundesweite Warntag findet seit 2020 jährlich am zweiten Donnerstag im September statt. Sein Ziel ist, die vorhandenen Warnsysteme zu testen und die Bevölkerung für das Thema zu sensibilisieren. Gleichzeitig soll der Warntag dazu beitragen, dass Bürgerinnen und Bürger mit den verschiedenen Warnmitteln und den entsprechenden Warnsignalen vertraut werden und im Ernstfall richtig reagieren können.
Eine Warnung der Bevölkerung kann bei unterschiedlichen Bedrohungslagen erforderlich sein: Denkbar wäre sie bei einer Bedrohung der Bundesrepublik von außen („Zivilschutzfall“), bei Großschadenslagen („Katastrophenfall“), im täglichen Einsatzgeschehen der Feuerwehr („tägliche Gefahrenabwehr“) und auch bei polizeilichen Ereignissen. Dazu erfolgt die zentrale Auslösung der an das Modulare Warnsystem (MoWaS) angebundenen Warnmittel (Warn-Apps, Werbetafeln, Rundfunk etc.) einschließlich Cell-Broadcast durch den Bund und die dezentrale parallele Auslösung aller Sirenen in Hessen durch die hessischen Zentralen Leitstellen.

* pm: Stadt Marburg

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