Ehrengäste aus Thailand habendie Kunst-Ausstellung „Mythos Mensch“ besucht. Dabei diente die Kunst als Brücke zwischen Kulturen, Weltanschauungen und Menschen.
Unterstützt von der Stadt Marburg ist seit Donnerstag (2. Juli) im Beratungszentrum mit integriertem Pflegestützpunkt (BiP) die Ausstellung „Mythos Mensch – zwischen Mythologie und Gegenwart“ der Künstlerin und Architektin Melek Ismail zu sehen. Zu einer besonderen Begegnung von Kunst, Kultur und Friedensgedanken kam es bei der „Finissage“, die jedoch nicht das Ende der Ausstellung markierte, sondern vielmehr einen Höhepunkt. Denn als Ehrengäste kamen der Königlich-Thailändische Generalkonsul Nattapong Lathapipat, Konsul Rittichai Tubsuwan, der buddhistische Mönch und Friedensbotschafter Meister Luang Pho Amnart Klanprachar sowie weitere besondere Gäste aus Thailand ins BiP.
Die internationale Beteiligung verlieh der Veranstaltung, die von Stadträtin Kirsten Dinnebier mit einem Grußwort eröffnet wurde, einen feierlichen Rahmen und unterstrich den kulturübergreifenden Gedanken der Ausstellung. Für einen besonderen Moment sorgte Meister Luang Pho Amnart Klanprachar, der Dinnebier stellvertretend für die Stadt Marburg ein Gemälde überreichte, das er noch am Veranstaltungsmorgen gezeichnet hatte und eine Friedensbotschaft transportiert.
Die Ausstellung „Mythos Mensch – zwischen Mythologie und Gegenwart“ kann noch bis Donnerstag (17. September) zu den Öffnungszeiten des BiP „Am Grün“ 16 montags bis mittwochs von 8.30 bis 13 Uhr sowie donnerstags von 15 bis 17 Uhr besucht werden. Im Mittelpunkt steht die – von Ismail entwickelte –
Mocca-Art, bei der Mokka beziehungsweise Mokkasatz zum künstlerischen Medium wird. In der Ausstellung verbindet Ismail Motive und Gedankenwelten der griechischen Mythologie mit Fragen unserer Gegenwart. Ihre Werke sollen bewusst nicht alles erklären, sondern die Betrachtenden berühren, neugierig machen und dazu anregen, miteinander ins Gespräch zu kommen.
* pm: Stadt Marburg