nach der verheerenden Sturzflut in Nepal stellt TERRA Projekte International (TPI) 10.000 Euro Soforthilfe bereit. Gemeinsam mit zwei langjährigen, lokalen Partnerorganisationen wird die Hilfe vor Ort organisiert.
Gleichzeitig ruft TPI unter dem Stichwort „Sturzflut Nepal“ zu Spenden auf.
„Die Bilder und Berichte, die uns aus Nepal erreichen, machen das Ausmaß der Katastrophe deutlich“, berichtete TPI-Pressesprecher Chris Schmetz am Donnerstag (27. August) in Marburg. „Für viele Mitarbeitende von TPI ist die Situation auch persönlich bewegend: Zahlreiche Kolleginnen und Kollegen kennen Nepal durch Projekt- oder private Reisen und haben enge Verbindungen zu den Menschen und Partnerorganisationen vor Ort.“
Mit zwei Partnern arbeitet TPI bereits seit vielen Jahren in Nepal zusammen. HDCS wird in einem ersten Schritt Notunterkünfte für Menschen bereitstellen, die durch die Katastrophe ihr Zuhause verloren haben. Außerdem ist der Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitären Einrichtungen ein wichtiger Schwerpunkt. Darüber hinaus plant HDCS sich auch am langfristigen Wiederaufbau in den betroffenen Gebieten zu beteiligen. INF bereitet die Verteilung von Nahrungsmitteln, Hygiene-Kits und Zeltplanen vor.
Die Hilfe ist derzeit mit erheblichen logistischen Herausforderungen verbunden: Straßen und Brücken wurden zerstört oder sind nicht passierbar. Einige besonders schwer betroffene Regionen sind nur per Hubschrauber erreichbar.
„Dadurch ist es schwierig, ein vollständiges Bild der Lage zu erhalten und Hilfsgüter schnell in alle betroffenen Gebiete zu bringen“, erklärte der –
aus Nordhessen stammende – Nothilfe-Koordinator Thomas Meier von HDCS, der sich bereits vor der katastrophalen Sturzflut in Nepal aufhielt. Auch die derzeit veröffentlichten Zahlen zu Todesopfern, Verletzten und Betroffenen sind mit Vorsicht zu betrachten. Viele Regionen sind noch schwer oder gar nicht zugänglich. Deshalb muss davon ausgegangen werden, dass das tatsächliche Ausmaß der Katastrophe erst in den kommenden Tagen sichtbar wird und die Zahl der Opfer und Betroffenen noch deutlich steigen kann.
Umso wichtiger ist schnelle und verlässliche Unterstützung. TPI bittet daher dringend um Spenden, damit die Partnerorganisationen vor Ort sowohl die unmittelbare Nothilfe als auch den später notwendigen Wiederaufbau unterstützen können. Das Spendenstichwort lautet „Sturzflut Nepal“.
* pm: TERRA Projekte International, Marburg