„Zwischen Licht und Schatten“ ist der Titel der „Schlossbegegnungen“ im September 2026. Fledermäuse, hessische Geschichte, Film, Spukgeschichten und Musik beleben dabei das Landgrafenschloss.
Auch im September lädt die Veranstaltungsreihe „Schlossbegegnungen“ dazu ein, Wissenschaft und Kultur im Landgrafenschloss aus unterschiedlichen Perspektiven zu erleben. Die Angebote richten sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Sie verbinden Wissensvermittlung mit kulturellen und gemeinschaftlichen Erlebnissen. Im Mittelpunkt steht in diesem Monat das Thema „Zwischen Licht und Schatten“.
Besonders für Kinder und Jugendliche bietet das Septemberprogramm gleich mehrere spannende Veranstaltungen: In der vierteiligen Lesereihe „Schauerrunde“ an allen Samstagen im September liest der Marburger Autor Florian Schwebel jeweils um 15 Uhr aus seiner neu erschienenen Kinderbuchserie „Voll verspukt“ für Kinder ab 9 Jahre.
Die Jugendförderung Marburg und Gästeführer*innen laden Kinder zwischen 8 und 12 Jahren zu einer Taschenlampenführung am Freitag (18. September) von 21 bis 23 Uhrrund um das Schloss ein. Vornehmlich an Schulklassen mit Jugendlichen ab 15 Jahren richtet sich das Ein-Mann-Stück „FINDING HESSEN –
Die kürzeste Geschichte Hessens aller Zeiten“ mit dem Schauspieler und Histotainer Tino Leo zum 80-jährigen Jubiläum des Landes Hessen. Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Hessischen Staatsarchiv und der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung. Die Veranstaltung aus der Reihe „Entschlossen für Demokratie – Wo Geschichte auf Zukunft trifft“ findet am Freitag (4. September) um 11 Uhr statt. Für die Veranstaltung wird um Anmeldung unter schlossbegegnungen@uni-marburg.de gebeten.
Ein besonderes Highlight ist der Vortrag „Die Welt der Fledermäuse – von den Tropen bis zum Landgrafenschloss“ des Unternehmers Dr. Jannis Gottwald am Dienstag (15. September) um 19 Uhr in der Reihe „Ökosphäre Schloss“. Gottwald hat mit seiner Ausgründung „trackIT Systems“ mit Technologien zur Fledermauserfassung eine Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft geschlagen. Weitere Veranstaltungen sind am Sonntag (27. September) um 18 Uhr „Musikalische Landschaften“ mit dem Marburger Kammerorchester unter der Leitung von Tom Freischläger sowie am Dienstag (29. September) um 19 Uhr der Vorttag „Aufgeschlossen – Wissenswertes aus der Werkstatt“ von der Doktorandin Livia R. Weller aus der Medienwissenschaft: „Wie erfindet man einen Geburtstag? – Zur Geschichte und Geschichtsschreibung der Projektion“
Im Oktober 2026 geht es um „Renaissancen“: Das Phänomen der kulturellen Wiederbelebung allgemein und die Epoche der Renaissance im Speziellen werden durch eine Schlossführung, einen Workshop zu Renaissance-Tänzen, eine beinahe improvisierte Geschichte, die gemeinsam von Erzähler und Publikum entwickelt wird, einen Vortrag zum „Studiolo“ und ein informelles Gespräch zum Thema Rückgriffe auf frühere Sprachformen beleuchtet.
Mit der Reihe „Schlossbegegnungen“ öffnet Philipps-Universität das Landgrafenschloss gezielt als Ort des Austauschs und lädt Stadtgesellschaft und Gäste dazu ein, Wissenschaft und Kultur in neuen Formaten zu erleben. Das geschieht aanschaulich, dialogisch und überraschend vielseitig. Das Museum für Kunst und Kulturgeschichte der Universität organisiert das Programm und spannt damit den Bogen zwischen Wissenschaft, Kunst und gesellschaftlichem Dialog. Das Marburger Wahrzeichen wird damit zu einem attraktiven, zeitgemäßen und zukunftsoffenen Museums-, Erlebnis-, Veranstaltungs-, und Bildungsort.
Jeder Monat steht unter einem anderen thematischen Schwerpunkt. Die Veranstaltungen laden dazu ein, sich für Neues zu öffnen, mit anderen in Kontakt zu treten, voneinander zu lernen und vieles gemeinsam zu erleben. Eine Programmvorschau steht online auf www.uni-marburg.de/schlossbegegnungen.
* pm: Philipps-Universität Marburg