Ungerechte Regelung: Lebenshilfe begrüßt Vorschlag von Carsten Linnemann

Die Lebenshilfe-Vorsitzende Ulla Schmidt begrüßt den Vorstoß von Gesundheitsminister Carsten Linnemann zur Rente von pflegenden Angehörigen und fordert eine weitere Rücknahme von Kürzungen. Er müsse auch die Verhinderungspflege erhalten.
Die Bundesvereinigung Lebenshilfe (BVLH) begrüßt den Vorstoß von Gesundheitsminister Carsten Linnemann, pflegenden Angehörigen die Rentenbeiträge nicht zu kürzen. Dazu erklärte die BVLH-Vorsitzende Ulla Schmidt am Montag (24. August): „Wir sind froh, dass Herr Linnemann den Vorschlag aus dem aktuellen Entwurf nicht übernehmen will. Eltern, die ihr Kind mit Behinderung über viele Jahre pflegen, dürfen dafür nicht auch noch bestraft werden.“
Meistens sind es die Mütter, die ihre Berufstätigkeit einschränken und zu Hause die Pflege übernehmen. „Jetzt muss der Minister außerdem dafür sorgen, dass die Verhinderungspflege erhalten bleibt“, forderte Schmidt. „Familien mit einem Angehörigen mit Unterstützungsbedarf haben einen sehr belastenden Alltag und brauchen auch mal eine Auszeit, in der sie die Pflege in vertrauenswürdige Hände geben können. Wenn diese Leistung – wie geplant – gestrichen wird, wäre das fatal.“

* pm: Bundesvereinigung Lebenshilfe, Marburg

Kommentare sind abgeschaltet.