Besser da: Polizei gibt Tipps zur Urlaubsbuchung

Das Polizeipräsidium Mittelhessen gibt Tipps zur sicheren Onlinebuchung. Schließlich soll der Urlaub nicht mit unangenehmen Überraschungen enden.
Ferienzeit ist Urlaubszeit: Während die einen bereits vor Monaten ihre Urlaubsreise geplant und gebucht haben, entscheiden andere erst kurzfristig über ihre Destination in der kommenden Reisesaison. Betrüger haben allerdings auch dieses Feld für sich entdeckt und versuchen die Erholungssuchenden um ihr Geld zu bringen.
Ob Kurzentschlossene oder Last-Minute-Schnäppchenjäger – auf bestimmte Punkte und Anzeichen sollte bei Onlinebuchungen geachtet werden, um nicht auf falsche Anbieter und ebenso falsche Angebote hereinzufallen. Das Polizeipräsidium Mittelhessen gibt Tipps, um nicht getäuscht zu werden.
„Vergleichen Sie Angebote“, rät Polizeisprecher Tobias Schwarz. Angebote, die „zu“ günstig sind, können Anzeichen für ein Fake-Angebot sein. Dabei spielen die Aufmachung und Gestaltung des Angebots weniger eine Rolle. Täter nutzen dazu gerne auch KI, um ihre Angebote möglichst authentisch und professionell wirken zu lassen. Eine Unterscheidung zu seriösen Anbietern fällt hier schwer.
Schwarz rät zu Vorsicht, wenn „Vorkasse“ die einzige Bezahlart ist: Das Bezahlen per Vorkasse ist, wie bei anderen Fakeshops für Waren auch, eine beliebte Methode, um „das schnelle Geld“ zu machen. Die Betrüger verlangen häufig den gesamten Preis im Voraus. Ist das Geld auf diese Art einmal überwiesen, ist es jedoch unwiederbringlich weg!
Besser ist, per Lastschrift oder mit Kreditkarte zu bezahlen. Ist „Vorkasse“ die einzige Zahlungsoption, könnte das ein Hinweis auf eine Betrugsseite sein.
„Prüfen Sie vor der Buchung über Online-Portale das Impressum des Anbieters“, empfiehlt Schwarz. „Überprüfen Sie die Angaben zu Firmensitz und Steuernummer!“ Betrüger kopieren häufig Kontaktadressen von seriösen Impressen.
„Haben Sie sich für den Abschluss einer Reise entschieden, erhalten Sie die Bestätigung Ihrer Buchung zumeist per E-Mail“, erklärt Schwarz. Auch dabei ist Vorsicht geboten, denn Betrüger können sich mitunter Zugang zu tatsächlichen Reisedaten verschaffen. „Anschließend werden Sie von den Gaunern angeschrieben und aufgefordert dringend Ihre Daten erneut zu bestätigen. Bei diesen Nachrichten handelt es sich jedoch um Phishing-Mails“, warnt Schwarz.

* pm: Polizei Marburg

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