Nächste Einladung: Eine Woche gemeinsam statt einsam

„Gemeinsam statt einsam“ lautet der Titel eines Programms für alle vom 20. bis 26. Juni. Geboten werden dabei ein Picknick, gemeinsames Kochen, eine Lesung oder die Feier zur Sommersonnenwende.
Von Samstag (20. Juni) bis Freitag (26. Juni) gibt es in Marburg viele Möglichkeiten, neue Kontakte zu knüpfen. Mit dem Programm „Gemeinsam statt einsam“ lädt die Stadt mit zahlreichen Kooperationspartner*innen Menschen aller Altersgruppen dazu ein, zusammen Zeit zu verbringen. „Gemeinsam statt einsam“ ist das Motto einer bundesweiten Aktionswoche, an der sich auch die Stadt Marburg mit zahlreichen Kooperationspartner*innen beteiligt.
Für Familien, junge und ältere Menschen, allein und getrennt Erziehende gibt es zwischen Samstag (20. Juni) und Freitag (26. Juni) viele Möglichkeiten zur Begegnung. Dabei sind alle dazu eingeladen, Marburg aus einer verbindenden Perspektive zu erleben. Die Stadt möchte eine Strategie gegen Einsamkeit entwickeln und sich in einem ersten Schritt an der bundesweiten Aktionswoche beteiligen. Denn Einsamkeit betrifft nicht nur das persönliche Wohlbefinden, sondern auch Gesundheit, gesellschaftliche Teilhabe und das Zusammenleben. Zum Thema Einsamkeit hat die Stadt auf ihrer Homepage unter www.marburg.de/gemeinsam Informationen, Termine und Kontakte zusammengestellt.
Für allein und getrennt erziehende Eltern mit ihren Kindern organisiert der Fachdienst Sport, Bewegung und Gesunde Stadt zusammen mit der Servicestelle für Soziales ein Sommerfest zum Auftakt der Aktionswoche am Samstag (20. Juni). Auf dem Vorplatz des Erwin-Piscator-Hauses (EPH) an der Biegenstraße gibt es ab 14 Uhr ein Programm mit Live-Musik, Mitmach-Impro-Theater, Spiel-
und Bastelangeboten sowie Möglichkeiten zum Austausch. Mehrere Stände mit Ansprechpersonen informieren über Beratungs- und Unterstützungsangebote. Auch die städtische Servicestelle für Soziales im EPH hat geöffnet.
Die Volkshochschuhe (vhs) der Stadt bietet während der Aktionswoche mehrere gebührenfreie Angebote an, die zum Kennenlernen einladen. Auf dem Programm stehen gemeinsames Kochen, der Austausch von Englisch- und Französisch-Kenntnissen während eines gemeinsamen Picknicks und das Skizzieren von Naturbeobachtungen. Ebenso gibt es einen Spieleabend sowie einen Workshop, bei dem es um die Frage geht, ob Künstliche Intelligenz (KI) gegen Einsamkeit helfen kann. Alle Informationen zu den Angeboten sind zu finden unter www.vhs-marburg.de/gemeinsam-statt-einsam.
Familien und junge Eltern finden auch bei der Familienbildungsstätte (fbs) offene Angebote wie ein Stilltreffen, Bewegungsangebote oder Begegnungsmöglichkeiten im Familiencafé. Infos dazu gibt es unter www.fbs-marburg.de.
Am Sonntag (21. Juni) findet ein großes Picknick ab 14 Uhr im Northamptonpark statt, das Stadträtin Kirsten Dinnebier eröffnet. Wer teilnehmen möchte, bringt sich eine Picknickdecke und Verpflegung mit. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Sollte das Wetter zu schlecht für ein Picknick im Freien sein, wird die Veranstaltung in die Jugendherberge verlegt.
Außerdem finden am Sonntag (21. Juni) zahlreiche weitere Aktionen statt, die von mehreren Akteur*innen angeboten werden. Bereits um 10 Uhr beginnt der Tag mit einem Gottesdienst in der Elisabethkirche unter dem Motto „Gemeinsam statt einsam“. Ab 13.45 Uhr organisiert der Oberhessische Gebirgsverein Spaziergänge ohne Anmeldung, die im Park starten und enden.
Ein offenes Programm im Park lädt zum Mitmachen und Begegnen ein. Zum Beispiel gibt es da die „Fluss-Überquerung“ und das Schmücken des Mittsommerbaums ab 15 Uhr. Weitere Aktionen stehen an diesem Tag zur Auswahl.
Es gibt ein Vorleseangebot für jüngere Kinder sowie einen Kreativ-Workshop für ältere Kinder und Jugendliche von 14.30 bis 15.30 Uhr. Die Jugendherberge stellt Kaffee bereit, mit der fbs wird Kuchen angeboten und Fairdirect ermöglicht gemeinsames Brotbacken.
In Kooperation mit dem Deutsch-Schwedischen Freundschaftsverein Marburg findet außerdem ein Mittsommerfest statt. Dabei können zum Beispiel Blumenkränze gebastelt werden, auch Musik und Tanz stehen ab 16 Uhr auf dem Programm.
Am Montag (22. Juni) bietet das Marburger Kinder- und Jugendparlament (KiJuPa) ab 15.30 Uhr ein „Kinoevent“ im Cineplex an. Dafür ist eine Anmeldung per E-Mail an kijupa@marburg-stadt.de nötig. Ab 17 Uhr lädt das Beratungszentrum mit integriertem Pflegestützpunkt (BiP) zum Gespräch ein.
Gemeinsam wach werden lässt es sich am Dienstag (23. Juni) ab 7.30 Uhr beim „Käffchen vorm KA.RE.“ an der Biegenstraße.“Nimm Platz auf nen Schwatz“ heißt es von 11 bis 12.30 Uhr an der Bushaltestelle Zahlbach am Büchertausch-Häuschen. Ab 18.30 Uhr erwartet Literaturinteressierte im Historischen Rathaus eine Lesung zum Thema „Einsamsein“. Autor Daniel Haas liest aus seinem autobiografisch geprägten Buch und spricht über persönliche Erfahrungen.
In der AWO-Begegnungsstätte am Markt ist am Mittwoch (24. Juni) zwischen 10 und 14 Uhr die Ausstellung „Das Wir ist stärker als das Ich“ zu sehen. Ab 19 Uhr gibt es im „KA.RE.“ in der Biegenstraße 18 Cocktails, Snacks und die Gelegenheit, neue Menschen zu treffen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Wer neue Menschen bei gemeinsamer Bewegung kennenlernen möchte, kann an der Roll-Nacht am Donnerstag (25. Juni) teilnehmen. Treffpunkt ist um 19.30 Uhr im Georg-Gaßmann-Stadion (GGS). Die katholische Kirche beteiligt sich und lädt unterwegs zum kostenlosen Eis ein.
Begleitend zur Aktionswoche ist im BiP am Grün 16 die Wanderausstellung „Was heißt Einsamkeit für dich?“ zu sehen. Sie ist aus einem Hamburger Fotowettbewerb entstanden und beschäftig sich mit der Bedeutung von Einsamkeit für Kinder und Jugendliche. Die Ausstellung ist bis Ende Juni barrierefrei zugänglich – von montags bis mittwochs zwischen 8.30 und 13 Uhr sowie donnerstags von 14 bis 17 Uhr.
Interessierte können die Aktivitäten auch ehrenamtlich unterstützen. Für das Picknick im Park und das Sommerfest am EPH werden jeweils ab 12 Uhr noch freiwillige Helfer*innen gesucht. Unterstützung wird unter anderem benötigt beim Blumenkränze-Binden, am Kaffeestand, für die Vorbereitung von Obst, Gemüse und Fingerfood, als Ansprechpersonen für Gäste sowie für den Auf- und Abbau. Verpflegung steht den Helfenden zur Verfügung. Interessierte melden sich bei Yannick Herrmann per E-Mail an Gesund@marburg-stadt.de.

* pm: Stadt Marburg

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