Keine Zeit für Langeweile lässt das Sommerprogramm der Stadt für Kinder und Jugendliche. Nutzbar ist es mit dem Marburger Ferienpass.
Seit 40 Jahren gibt es den Ferienpass in der Universitätsstadt Marburg. 1986 wurde erstmals ein Veranstaltungskalender für Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 16 Jahren in den Sommerferien angeboten. Mit mehr als 140 Veranstaltungen bleibt auch diesen Sommer keine Zeit für Langeweile.
Seit 1986 bietet der Ferienpass eine große Auswahl an Aktivitäten. Bei den mehr als 140 Veranstaltungen ist 2026 für alle etwas dabei. Zu den „Klassikern“ gehören mittlerweile Töpfern, Basteln, eine Wanderung mit dem Förster, Minigolf, Tennis, Radtouren und Fotokurse.
Die Jugendförderung orientiert sich an den Interessen junger Menschen. Ein Beispiel ist der „City Check – Was möchtest du in Marburg verändern?“. Dort können Jugendliche ihre Ideen zur Stadtgestaltung einbringen.
Neu im Programm ist eine Taschenlampen-Führung rund um das Marburger Schloss. So entdecken die Teilnehmenden das Gelände bei Dunkelheit auf eine ganz neue Weise. Besonders beliebt bei älteren Jugendlichen sind Fahrten in Freizeitparks wie Phantasialand, Fort Fun oder Movie Park Germany. Sportliche Angebote reichen von Wasserski, Tennis und Klettern bis hin zu Inlineskating, Trampolin springen und Lacrosse.
Auch medienpädagogische Veranstaltungen sind wieder mit dabei. Die Kinder und Jugendlichen können kleine Filme erstellen, mit dem Smartphone Actionbounds erkunden oder ausgewählte Computerspiele ausprobieren. In Fotokursen lernen die Teilnehmenden, Orte, Gegenstände oder sich selbst in Szene zu setzen. Dabei beschäftigen sie sich auch mit den technischen Unterschieden zwischen Smartphone- und Digitalkamera-Aufnahmen. Zusätzlich gibt es kreative Workshops, Fahrradtouren und Kochaktionen.
An fünf Tagen heißt es zum Beispiel: „Wie schmeckt eigentlich die WM?“. Jeden Tag steht ein anderes Land im Fokus. Inhalte wie Länderkunde, Sprache und auch kulturelle Besonderheiten stehen auf dem Programm. Außerdem werden landestypische Gerichte zubereitet.
Naturerlebnisse spielen eine wichtige Rolle: Bei den Aktionen aus dem Ferienpass lernen Kinder und Jugendliche einen sorgfältigen Umgang mit der Umwelt und entdecken gleichzeitig die Natur. Neben einer Erkundung der Lahn stehen auch Waldabenteuer, eine Wanderung mit dem Förster sowie ein Ausflug zum Erlebnishof Fleckbühl auf dem Programm. Tierliebhaber*innen kommen zudem bei der Alpakawanderung im Lahntal, einem Zoobesuch oder der Fledermausexkursion auf ihre Kosten.
Das Thema Inklusion spielt eine wichtige Rolle bei den Angeboten der Jugendförderung. Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigungen sind daher herzlich eingeladen, den Ferienpass rege zu nutzen. Inklusive Veranstaltungen sind ein fester Bestandteil des Ferienkalenders. Zudem gibt es besondere Formate wie „Mit dem Blindenstock unterwegs“, die den Perspektivwechsel von Kindern und Jugendlichen fördern und so für andere Lebensrealitäten sensibilisieren soll.
Das Programm ist ab sofort online verfügbar unter www.marburg-jufoe.zmart-ivent.de. Kinder und Jugendliche haben bis Sonntag (14. Juni) Zeit, eine Wunschliste mit den Lieblingskursen zu erstellen. Für die Wunschliste und die Buchung muss auf der Internetseite ein Account angelegt werden.
Ab Montag (15. Juni) erfolgt die Platzvergabe nach den Prioritätenwünschen über ein Losverfahren. Es kommt folglich nicht auf Schnelligkeit an. Nach der „Fair“teilung können freie Plätze direkt gebucht werden. Die Bezahlung erfolgt online.
Die Teilnahmegebühren liegen zwischen 2 Euro (zum Beispiel für Minigolf) und 45 Euro (beispielsweise für eine Tagesfahrt). Inhaberinnen und Inhaber des MarburgPasses erhalten eine Ermäßigung von 50 Prozent.
* pm: Stadt Marburg