Kriegerische IT: Papst warnt vor gesetzloser KI

Nach einem Jahr Amtszeit hat Papst Leo XIV. am Pfingstmontag in Rom seine erste Enzyklika vorgestellt. In diesem kirchlichen Lehrschreiben behandelt er die sogenannte „Künstliche Intelligenz“ (KI).
Unter dem lateinischen Titel „Magnifica Humana“ warnt der Papst davor, dass „selbst lernende“ Algorithmen große Gefahren für die Menschheit bergen. Darum müsse der Mensch sie immer unter seiner Kontrolle behalten. Dafür müssten strenge Regeln erlassen werden.
Die Entscheidungsmacht über die sogenannte „KI“ dürfe nicht in den Händen einiger weniger Tech-Milliardäre lieben. Vielmehr müsse diese neue Technologie ein Gemeingut werden, das niemanden benachteilige oder ausgrenze. Zudem müsse die „KI“ entwaffnet werden.
In Marburg dürfte diese Position vermutlich auf viel Zustimmung treffen. Auch wenn die Region eher evangelisch geprägt ist, ist der friedliche Ansatz von Leo XIV. hier doch äußerst gut gelitten. Vor – vn „KI“ gesteuerten –
„autonomen“ Waffensystemen, die den Menschen Entscheidungen über Leben und Tod abnehmen, hatten führende Intellektuelle wie Stephen Hawking, Noam Chomsky und der Philosoph Daniel C. Dennett bereits im Juli 2015 gewarnt. Seither hat die Gefahr einer derartigen Kriegsführung deutlich an Bedrohungspotenzial gewonnen.

* Franz-Josef Hanke

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