Gescheitertes Geschäft: Bankangestellte verhinderte Betrug

Die Zusammenarbeit einer Sparkassenmitarbeiterin mit der Polizei konnte eine Seniorin am Freitag (15. Mai) vor einem möglichen Betrug bewahren. In diesem Zusammenarbeit warnt die Polizei vor unseriösen Geschäften.
Die Marburgerin suchte am Mittag eine Sparkassenfiliale auf und erklärte einer Mitarbeiterin, dass sie einen größeren Geldbetrag anlegen wolle. Sie sei von „Finanzexperten“ kontaktiert worden, die ihr hohe Gewinne versprochen hätten, wenn sie ein Depot eröffne und eine fünfstellige Summe investieren würde. Im Verlauf des Gesprächs wurde die Mitarbeiterin misstrauisch und vermutete einen möglichen Betrugsfall. Sie rief daraufhin den kriminalpolizeilichen Berater der Polizei an und schilderte den Sachverhalt.
Auch er ging davon aus, dass die Seniorin Betrügern zum Opfer zu fallen drohte. Gemeinsam gelang es ihm und der Sparkassenmitarbeiterin die Frau von der geplanten Investition abzubringen und sie über die Betrugsmasche aufzuklären. Dadurch konnte ein Vermögensschaden verhindert werden.
Die kriminalpolizeilichen Berater des Polizeipräsidiums Mittelhessen bieten Unterstützung im Bereich der Kriminalprävention – unter anderem zu Themen wie Einbruchschutz, technischer Sicherheit und Betrugsprävention – an. Interessierte können Termine bei Kriminalhauptkommissar Andreas Marx, als kriminalpolizeilichem Berater für den Landkreis Marburg-Biedenkopf vereinbaren. Er ist unter der Telefonnummer 06421/406-123 oder über die E-Mail-Adresse: Beratungsstelle.PPMH@polizei.hessen.de erreichbar.

* pm: Polizei Marburg

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