Um eine wahrhaft globale Frucht geht es im nächsten Vortrag der Reihe „Lebensmittel – was essen wir mit?“ am Dienstag (5. Mai) im Weltladen. Das Thema lautet „Bananen – Konsequenzen hier und für die Produzent*inen“.
Jede und jeder Deutsche isst um die zwölf Kilogramm Bananen pro Jahr. Das sind zirka 1 Million Tonnen. Diese unvorstellbare Menge ist mehr als ein Drittel der Bananen aus Costa Rica zum Beispiel.
Mindestens 54 Pestizidapplikationen pro Jahr sind üblich bei konventionellen Bananen. Das heißt, die Arbeiter*innen in den Plantagen werden normalerweise mitbehandelt, dazumal sie meist auch in unmittelbarer Nähe wohnen. Die gesundheitlichen Auswirkungen auf die Menschen vor Ort sind erheblich. Die Rückstände in den Bananen bei uns relativ gering. Wer konventionelle Bananen hier kauft, nimmt die Schäden dort in Kauf.
Der Vortrag „Bananen – Konsequenzen hier und für die Produzent*innen“ findet am Dienstag (5. Mai) von 19 bis 21 UUhr im Weltladen Marburg am Markt statt. Er ist Teil der Veranstaltungsreihe „Lebensmittel – Was essen wir mit?“.
* pm: Initiattive Solidarische Welt, Marburg