Frieden: Veranstaltung mit Gilda Sahebi

Frieden durch Verbinden ist eine Antwort auf die Politik der Polarisierung. Das ist Thema der Auftaktveranstaltung zur Vortragsreihe „Konflikte in Gegenwart und Zukunft“ mit Gilda Sahebi.
Die globale Welle der Autokratisierung bringt nicht nur innerstaatliche demokratische Strukturen zum Fallen. Eine Welt, in der Autoritäre ihre Vorstellung einer internationalen Ordnung durchsetzen, wird zunehmend mehr Konflikte und Kriege mit sich bringen. Ohne Polarisierung können autoritäre Kräfte nicht an Macht gelangen – ob in Deutschland, in den USA oder in der Islamischen Republik Iran.
Dabei ist der Weg der Polarisierung nicht ausweglos. Denn viele Gesellschaften sind nicht so polarisiert, wie es scheint. Auch nicht die deutsche. Ein Gespräch darüber mit der Politikwissenschaftlerin, Ärztin und Autorin Gilda Sahebi, Berlin, warum mehr Verbindung ein Weg aus der Krise sein kann. Eine Lesung und Diskussion mit ihr findet am Montag (13. April) von 18.30 bis 20 Uhr im Historischen Saal des Marburger Rathauses statt.
Sahebi ist ausgebildete Ärztin und studierte Politikwissenschaftlerin. Ihr journalistisches Volontariat absolvierte sie beim Bayerischen Rundfunk, als freie Journalistin arbeitet sie mit den Schwerpunkten Innen- und Außenpolitik, autoritäre Systeme und Polarisierung. Sie ist Autorin für die »taz« und den »Spiegel« und arbeitet unter anderem für die ARD. Ihre Bücher „»Unser Schwert ist Liebe« Die feministische Revolte im Iran“ und „Wie wir uns Rassismus beibringen. Eine Analyse deutscher Debatten“ erschienen 2023 und 2024 beim S. Fischer Verlag. Ihr aktuelles Buch „Verbinden statt spalten. Eine Antwort auf die Politik der Polarisierung“ erschien im September 2025. Gilda Sahebi lebt in Berlin.

* pm: Philipps-Universität Marburg

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