Zum „Tee in der Moschee“ am Sonntag (12. April lädt die Marburger Moschee in die Räumlichkeiten Bei St. Jost 17 ein. Geöffnet ist das Haus dort von 15 bis 17 Uhr.
Normalerweise findet diese Begegnungsreihe am ersten Sonntag in geraden Monaten statt. Aufgrund des Ostersonntags möchte die muslimische Gemeinde Marburg ihre Gäste ausnahmsweise am zweiten Sonntag im April begrüßen. Zugleich wünscht sie ihnen eine schöne, friedliche Osterzeit im Kreise ihrer Familie und Freunde.
„Bei Kaffee, Tee und Gebäck möchten wir mit Ihnen ins Gespräch kommen, uns kennenlernen und einen offenen Austausch ermöglichen“, schrieb die Gemeinde. Alle Interessierten von nah und fern sind herzlich willkommen. Gerade in einer vielfältigen Universitätsstadt wie Marburg lebt unsere Gemeinde von Menschen aus über 50 Nationen. Das macht nicht nur unsere Stadt, auch unsere Gemeinde zu einem Ort der Vielfalt. Diese Vielfalt prägt unser Miteinander und macht unser Haus zu einem Ort religiöser Heimat und Identität für Jung und Alt.“
Der Leitgedanke dabei bleibt: „Mit uns reden, nicht über uns!“ Denn persönlicher Austausch baut Brücken, schafft Verständnis und stärkt das Vertrauen innerhalb der Stadtgemeinschaft. In einer Zeit, in der Zusammenhalt wichtiger denn je ist, möchte die muslimische Gemeinde Marburg einen Raum für Dialog, Offenheit und gegenseitiges Kennenlernen bieten. Der „Tee in der Moschee“ wird deswegen auch künftig regelmäßig stattfinden.
* pm: Muslimische Gemeinde Marburg