Unwahr: Neuer Monatsname „Trump“ war ein Aprilscherz

Namen sind Schall und Rauch. Der neue Monatsname „Trump“ für den April war ein frei erfundener Aprilscherz.
Zwar scheint US-Präsident Donald Trump ein Faible dafür zu haben, Namen von von Meeresgebieten, kulturellen Zentren und Stiftungen oder auch Flughäfen zu ändern, doch bis zu Monatsnamen ist er – zumindest bisher – noch nicht vorgedrungen. So war der Text der marburg.news-Redaktion von Mittwoch (1. April), wonach Trump den Monat April in „Trump“ umbenennen wolle, ein Aprilscherz.
Enge Unterstützungskontakte zum Spitzenpersonal der AfD unterhält Trumps früherer „Busenfreund“ Elon Musk wohl zumindest in der Öffentlichkeit eher als der Präsident selbst. Ein angebliches „Marburger Bündnis Ja zu Putin“ gibt es definitiv nicht. Finanzielle Zuwendungen des Kreml an Kollaborateure in Deutschland sind zwar sehr wahrscheinlich, für Marburg jedoch bislang nicht nachgewiesen worden. Allerdings befinden sich unter Marburgs „Putin-Verstehern“ auch Personen mit rechtskräftig verurteilter Agententätigkeit für die DDR.
Insgesamt ist der Beitrag von Mittwoch (1. April) als eine Satire zu verstehen, die sich über politische Eitelkeit, skrupellose Kriegstreiberei und käufliche Politik lustig macht. Solange solche Aprilscherze in Deutschland noch möglich sind, ist es um Meinungsfreiheit und Demokratie hierzulande gut bestellt. Im Übrigen passt der Monat April, der gemeinhin als wechselhaft und unbeständig betrachtet wird, ganz gut zum wankelmütigen Möchtegern-König und Ballsaal-Bauer im Weißen Haus.

* Franz-Josef Hanke

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