Demut im Duett: Zwei Konzerte des Marburger Uni-Chors

Zu seinen Semesterabschlusskonzerten am 13. und 14. Februar lädt der Marburger Uni-Chor nach Gießen und Marburg ein. Das „ewige Licht“ gibt den Programm den den Titel „Lux aeterna“.
Unter der Leitung von Nils Kuppe gibt der Narburger Uni-Chor am Freitag (13. Februar) und Samstag (14. Februar) seine großen Konzerte. Im Zentrum stehen dabei geistliche Werke über die letzten Dinge. Den Titel gibt „Lux Aeterna“ (Ewiges Licht). Das ist ein Arrangement des berühmten Nimrod-Satzes aus Edward Elgars Enigma-Variationen durch den britischen Filmkomponisten John Cameron auf einen Text aus dem Requiem, der traditionellen katholischen Totenmesse.
Chormusik gilt seit jeher als „dem Himmel nah“, als fähig, zu entrücken und zu verzaubern. So erscheinen die Finsternis des Todes und das Licht der Auferstehung im Konzertprogramm: in zwei verschiedenen Vertonungen des Requiemsatzes „Dies Irae“ von Michael John Trotta und Zdenek Lukás; in Motetten von Orlando di Lasso, Antonio Lotti und John Ward; sowie in Jaako Mäntyjärvis Shakespeare-Vertonung „Come away, death“. Höhepunkt des Programms ist „In Paradisum“ der ukrainisch-estnischen Komponistin Galina Grigorjeva. Das ist eine große achtstimmige Bearbeitung eines Textes, der ebenfalls aus mittelalterlichen Begräbnisliturgien stammt und Teil vieler Requiemvertonungen ist.
Mit diesem Programm aus Werken großer Namen ebenso wie kaum bekannter Komponist*innen schlägt der Universitätschor einen Bogen durch fünf Jahrhunderte. Die Semesterabschlusskonzerte finden am Freitag (13. Februar) um 20 Uhr in der Johanneskirche Gießen und am Samstag (14. Februar) um 19 Uhr in der Universitätskirche Marburg statt.

* pm: Marburger Uni-Chor

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