Demokratie im Dutzend: Zwölf Parteien und Listen kandidieren im Kreis

Zwölf Parteien und Listen hat der Kreiswahlausschuss zur Kommunalwahl am 15. März 2026 zugelassen. Sie bewerben sich um 71 Sitze im Kreistag.
In seiner Sitzung am Freitag (16. Januar) hat der Kreiswahlausschuss die eingereichten Wahlvorschläge geprüft und zugelassen. Zwölf Parteien und Listen bewerben sich mit ihren Kandidatinnen und Kandidaten um die 71 Sitze im Kreistag des Landkreises Marburg-Biedenkopf. Termin der der Kommunalwahl 2026 ist Sonntag (15. März).
Als „Wahlvorschlag 1“ steht die Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU) ganz oben auf dem Stimmzettel. Wahlvorschlag 2 ist dann bereits die Alternative für Deutschland (AfD). Erst als „Wahlvorschlag 3“ kandidiert die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD). Als „Wahlvorschlag 4“ folgen BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (GRÜNE). „Wahlvorschlag 5“ bildet die Freie Demokratische Partei (FDP).
Wahlvorschlag 6 ist dann Die Linke (Die Linke). Als Wahlvorschlag 7 folgen die Freien Wähler (FREIE WÄHLER). Wahlvorschlag 8 ist die Klimaliste Marburg-Biedenkopf (KLIMALISTE)
Den Wahlvorschlag 9 bildet die „Bürgerliste Weiterdenken“ (WDMR). Wahlvorschlag 10 zur Kreistagswahl ist die Anarchistische Pogo-Partei Deutschlands (APPD). Als Wahlvorschlag 11 folgt die Marburger Linke. Ganz am Ende des Stimmzettels steht die Unabhängige Wählergemeinschaft Marburg-Biedenkopf (UWG Marburg-Biedenkopf) als Wahlvorschlag 12.
Das Wahlverfahren erlaubt das Kummulieren von bis zu drei Stimmen auf eine Kandidatin oder einen Kandidaten ebenso wie das Pannaschieren. Dabei ist es möglich, Kandidierende unterschiedlicher Listen anzukreuzen. Dieses sehr demokratische Wahlverfahren verzögert allerdings die Stimmauszählung, sodass am Wahlabend noch keine genauen Ergebnisse zu erwarten sind.

* pm: Landkreis Marburg-Biedenkopf

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