Kunstaktion: Jana Trommer sitzt erneut im Pilgrimstein

Auch ihre nächste „Kunstaktion“ für Klimaschutz möchte Jana Trommer wieder im Pilgrimstein durchführen. Das hat sie am Montag (19. Januar) angekündigt.
„Am Freitag (23. Januar) von 16.30 bis 16.45 Uhr werde ich in Marburg am Pilgrimstein – Fußgängerübergang an der Einhornapotheke – eine Kunstaktion durchführen, mit der ich die Störungen durch die Klimakrise symbolisiere, auf die Gefahren durch fehlenden Klimaschutz hinweise und zugleich von meiner Regie­rung fordere, ernsthafte Schutzmaßnahmen durch Klimaschutz zu ergreifen“, schrieb die Marburger Psychologin Jana Trommer in einem fast wortgleichen Ankündigungstext wie zu ihren bisherigen Aktionen. „Ich werde dann die Straße über eine grüne Fußgängerampel betreten und die Fahrbahn nicht wieder verlassen.“ Vor 16.45 Uhr wolle sie nicht freiwillig aufstehen und gehen.
Wenn sie davor von der Straße getragen oder gezogen werde, wolle sie versuchen, dorthin zurückzukehren. „Ich werde mich in jedem Moment strikt gewaltfrei verhalten, verbal und nonverbal“, betonte Trommer. Für Notfälle und Rettungseinsätze werde sie jederzeit Platz machen.
„Wenn der Staat meinen Protest bestraft statt Menschen vor der Klimakrise zu schützen, sind Straf- oder Buß­geld­verfahren Teil meines Protests“, erklärte Trommer. Von der Bundesregierung forderte sie, zügig Maßnahmen für sozial gerechten Klimaschutz einzuleiten. An die wartenden Autofahrer*innen appelliert sie, die Wartezeit zu nutzen, um sich ebenfalls an die Bundesregierung zu wenden.

* pm: Jana Trommer, Marburg

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