Eine Informationsreihe zu „COPD“ startet an der Philipps-Universität. Die Online-Vortragsreihe für Patient*innen und Angehörige bietet medizinisches Fachwissen und Raum für Fragen.
Mehr als jeder zehnte Deutsche über 65 Jahre ist von der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) betroffen – oftmals ohne es zu wissen. Denn frühe Erkrankungsstadien bleiben häufig unentdeckt, nicht zuletzt, weil begleitende Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Leiden, Osteoporose oder Diabetes typische COPD-Symptome überlagern können. Heilbar ist COPD bislang nicht.
Doch medikamentöse Therapien und ein angepasstes Verhalten können den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen. Um Betroffene und Angehörige fundiert zu informieren und bei offenen Fragen zu unterstützen, startet der Forschungsverbund „PerMed-COPD“ eine neue digitale Informationsreihe. Die Vorträge finden im Abstand von vier bis sechs Wochen statt und richten sich an alle Interessierten.
Die Expertinnen und Experten erläutern jeweils ein Schwerpunktthema, vermitteln neueste Erkenntnisse aus Forschung und Klinik und beantworten individuelle Fragen der Teilnehmenden. Weitere Termine sind in Planung. Aktuelle Informationen sowie die Einwahllinks stehen unter www.uni-marburg.de/de/fb20/permed-copd/newsletter/online-informationsveranstaltungen.
* pm: Philipps-Universität Marburg