Eine Delegation der University of Southern Queensland war zu Besuch in Marburg. Beide Unis vertiefen ihre mehr als 30-jährige Partnerschaft mit neuem Studierendenaustausch und Forschungsinitiativen.
Ende September empfing die Philipps-Universität Marburg eine hochrangige Delegation der University of Southern Queensland (UniSQ), um die langjährige Partnerschaft zwischen beiden Hochschulen weiter zu vertiefen und auszubauen. Im Mittelpunkt des Besuchs stand die feierliche Unterzeichnung des erneuerten Student Exchange Agreements, das den Studierendenaustausch auch künftig sichert und erweitert. Darüber hinaus wurden neue Perspektiven für gemeinsame Forschungskooperationen – auch im Rahmen des Hessen-Queensland-Programms und internationale Mobilitätsförderungen – etwa über Erasmus+ – diskutiert.
Angeführt wurde die australische Delegation von UniSQ-Vice-Chancellor Prof. Karen Nelson und Pro Vice-Chancellor Prof. Ren Yi. Von Seiten der Philipps-Universität nahmen Vizepräsidentin Prof. Dr. Evelyn Kornsowie Petra Kienle als Leiterin des Dezernats Internationale Angelegenheiten teil. In den thematischen Gesprächen wirkten zudem Forschende aus verschiedenen Fachbereichen mit. Darunter waren Prof. Dr. Dr. Thomas Brenner von der Wirtschaftsgeographie, Dr. Judith Klatt (Biogeochemistry Lab, Microcosm Earth Center), Prof. Dr. Chrysanthi Skevaki (Molekulare Diagnostik), Prof. Dr. Lars Voll (Molekulare Pflanzenphysiologie) und Prof. Dr. Hanna Christiansen (Klinische Kinder- und Jugendpsychologie). Auch Sophia Hercher aus der Lehrentwicklung und Hochschuldidaktik beteiligte sich am Austausch über künftige gemeinsame Initiativen. Die Gespräche knüpften an das – im vorangegangenen Jahr gefeierte –
30-jährige Jubiläum der Partnerschaft an, die bereits zahlreiche erfolgreiche Austauschprogramme und Forschungsprojekte hervorgebracht hat. „Mit der Erneuerung des Austauschabkommens und der Diskussion neuer gemeinsamer Projekte – etwa im Bereich der Promotionen im Rahmen des bestehenden Cotutelle-Abkommens – setzen beide Universitäten ein starkes Zeichen für die Fortführung ihrer vertrauensvollen und dynamischen Kooperation“, sagte Kienle. Das Ziel beider Seiten ist, weitere gemeinsame Forschungsfelder zu erschließen und Studierenden wie Forschenden neue Möglichkeiten der internationalen Zusammenarbeit zu eröffnen.
* pm: Philipps-Universität Marburg