Der Freiwillige Polizeidienst bekommt Verstärkung. Zehn neue Ehrenamtliche haben ihrem Dienst aufgenommen.
Polizeidirektor Tino Hentrich begrüßte am Donnerstag (11. September) zehn Freiwillige Polizeihelfer und -helferinnen im Polizeipräsidium Mittelhessen. Der Leiter des Abteilungsstabs überreichte ihnen die Ernennungsurkunden mit den besten Glückwünschen des Behördenleiters Polizeipräsidenten Torsten Krückemeier.
Bevor sie in den Städten Marburg, Stadtallendorf, Gießen, Bad Nauheim und Bad Vilbel eingesetzt werden, absolvieren die ehrenamtlichen Helfer mehrere Unterrichtseinheiten, in denen sie rechtliche Grundlagen, Eingriffsbefugnisse, Kenntnisse in der Eigensicherung und Erste-Hilfe-Maßnahmen erlernen. An die Übergabe der Urkunden schloss sich ein Austausch mit den Leitern der Ordnungsämter sowie den Leitern der zuständigen Polizeistationen an, bevor die sieben Frauen und drei Männer ihre Ausrüstungsgegenstände und ihre Uniform erhielten. Im Anschluss folgte die erste Unterrichtseinheit.
Seit nun mehr als 20 Jahren sind die Freiwilligen Polizeihelfer mittlerweile fester Bestandteil der polizeilich-kommunalen Sicherheitsarchitektur in Hessen. Mehr Sicherheit für die Bürgerinnen und Bürger, Unterstützung der Vollzugspolizei und aktives Eintreten der Bevölkerung gegen Kriminalität sind dabei die Kernpunkte. Der Freiwillige Polizeidienst dient dem Ziel, insbesondere durch das Zeigen von Präsenz, Beobachten und Melden von Wahrnehmungen zur öffentlichen Sicherheit und Ordnung und vorbeugende Gespräche mit den Bürgerinnen und Bürgern, die objektive und subjektive Sicherheitslage der Städte und Gemeinden weiter zu verbessern.
* pm: Polizei Marburg