In Uni: 41 Deutschlandstipendien überreicht

41 Marburger Studierende erhalten Deutschlandstipendien. Gute Noten und Engagement sind Voraussetzungen für die Förderung.
Wer konzentriert studiert, sehr gute Leistungen vorweist und sich auch neben dem Studium engagiert, kann sich für das Deutschlandstipendium bewerben. 41 Studierende aus 14 Fachbereichen der Philipps-Universität waren 2022 erfolgreich bei der Bewerbung. Sie erhalten ein Jahr lang 300 Euro monatlich.
Zur einen Hälfte wird diese Summe vom Bund finanziert, zur anderen Hälfte durch private Förderung. Dieses Geld kommt von Vereinen, Unternehmen, Stiftungen und Privatpersonen aus der Region Marburg und darüber hinaus.
Die Philipps-Universität hat sich am Montag (13. Juni) mit einer Feierstunde bei den Fördernden für ihr Engagement bedankt. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten wurden in feierlichem Rahmen geehrt und erhielten von Vizepräsidentin Prof. Dr. Sabine Pankuweit ihre Urkunden.
Die Feier bot den Stiftern Gelegenheit, die geförderten Stipendiatinnen und Stipendiaten persönlich kennenzulernen. Für die Studierenden war es eine Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen und Netzwerke aufzubauen.
Prof. Dr. Bernhard Maisch vom Rotary Club Marburg überbrachte stellvertretend für die 22 Förderer aus der Marburger Zivilgesellschaft Glückwünsche: „Sie können stolz darauf sein, ausgewählt zu sein. Ihr Stipendium zeigt, dass Leistung zählt. Diese Wertschätzung geht weit über den materiellen Wert des Stipendiums hinaus. Es ist mehr als nur ein weiterer Punkt in Ihrem Curriculum Vitae. Vielmehr ist es ist ein akademischer Turbo für Ihre Zukunft.“
Aus Sicht der Stipendiatinnen und Stipendiaten bereichert das Stipendium durch Teilhabe an einer Gemeinschaft über den eigenen Studiengang hinaus und ist gleichzeitig eine finanzielle Entlastung und Anerkennung von Leistungen. Die 20-jährige Annika Kraß hob hervor: „In meinem Geographiestudium ist eine sogenannte „Große Exkursion“ ein Pflichtmodul, das mit großem finanziellen Aufwand verbunden ist. Dass ich in Sri Lanka spannende Einblicke in die dortige Kultur erhalten und mich vor Ort mit Professor*innen und Studierenden austauschen durfte, verdanke ich auch dem Deutschlandstipendium.“
Der aus Ägypten stammende Medizinstudent Tamer Elhusseini stellte das vielfältige Engagement der Stipendiatinnen und Stipendiaten heraus: „Die Förderung ermöglicht es, uns in unserer knappen Freizeit vielfältig gesellschaftlich einzubringen. Uns findet man in der Jugendfeuerwehr, in christlichen Gemeinden oder auch bei der Organisation von Kinderfreizeiten. An der Uni sind wir aktiv an den Fachbereichen. Wir organisieren Orientierungswochen und arbeiten im Fachschaftsrat.“

* pm: Philipps-Universität Marburg

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