Gesundheitsministerin Diana Stolz hat am Freitag (28. August) insgesamt sieben neuen NOTFALLSANITÄTERINNEN UND NOTFALLSANITÄTERN GRATULIERT. Der Dienst am Menschen ist etwas Besonderes.
Marburg bekommt Verstärkung im Rettungsdienst. Gesundheitsministerin Diana Stolz hat am Freitag (28. August) die Abschlussfeier des DRK Rettungsdienstes Mittelhessen (RDMH) besucht und sechzehn Absolventinnen und Absolventen persönlich ihre Berufsurkunden überreicht. „Herzlichen Glückwunsch an unsere neuen Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter“, sagteStolz. „Sie haben in den vergangenen Jahren viel gelernt, Verantwortung übernommen und sich auf einen Beruf vorbereitet, in dem es im entscheidenden Moment auf jeden Einzelnen ankommt.“
Rettungssanitäter sind „die ersten am Einsatzort und da, wenn Menschen schnelle Hilfe brauchen. Sie treffen unter hohem Zeitdruck wichtige Entscheidungen in Situationen, die für Betroffene und ihre Angehörigen oft mit großer Angst und Unsicherheit verbunden sind. Für diesen wichtigen Dienst am Menschen danke ich Ihnen von Herzen und wünsche Ihnen für Ihren Start im Einsatzdienst viel Erfolg, Kraft und vor allem immer eine sichere Rückkehr. Bewahren Sie sich Ihre Begeisterung für diesen besonderen Beruf und seien Sie sich immer bewusst, wie wichtig Ihre Arbeit für die Menschen in unserem Land ist!“
Nach bestandener Abschlussprüfung mussten Notfallsanitäterinnen und -sanitäter in der Vergangenheit stets auf ihre offizielle Berufszulassung warten, ehe sie ins Berufsleben starten konnten. Seit Anfang 2026 werden die Berufsurkunden in Hessen nunmehr deutlich schneller ausgestellt, so dass sie bereits im Rahmen einer Abschlussfeier überreicht werden können. Der beschleunigte Übergang ist jetzt durch die enge Zusammenarbeit des Hessischen Gesundheitsministeriums, des Hessischen Landesamts für Gesundheit und Pflege (HLfGP) und der hessischen Rettungsdienstschulen ermöglicht worden.
Gemeinsam wurden die Abläufe rund um die Ausstellung der Berufsurkunden digitalisiert. Prüfungsunterlagen werden elektronisch übermittelt und können rasch weiterbearbeitet werden. Die Rettungsdienstschulen haben dafür eigens ihre Abläufe angepasst und die Prüfungstermine neu organisiert. Bürokratische Zwischenschritte wurden reduziert, so dass unnötige Verzögerungen künftig vermieden werden.
„Für die Menschen, die heute ihre Berufsurkunde erhalten, führt die Prozessoptimierung zu einem ganz konkreten Unterschied: Sie können unmittelbar und direkt in ihren neuen Beruf starten“, sagte Gesundheitsministerin Diana Stolz bei der feierlichen Zeugnisübergabe. „Wer drei Jahre lang intensiv auf diese verantwortungsvolle Aufgabe vorbereitet wurde, kann sofort loslegen. Somit verstärken unsere neuen Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter schneller ihre Teams im Rettungsdienst..“
* pm: Hessisches Ministerium für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege, Wiesbaden