Friedrich Merz hat nicht nur bei der Kandidatur zum Sicherheitsrat der Vereinten Nationen (UN) versagt. Auch beim Klimaschutz bringt er Deutschland nicht voran.
Darum macht Jana Trommer weiter mit ihren wöchentlichen „Kunstaktionen“ für Klimaschutz. Am Freitag (12. Juni) will die Marburger Psychologin von 17 bis 17.15 Uhr wieder auf der Gutenbergstraße auf dem Fußgängerübergang an der Kreuzung mit der Universitätsstraße sitzen. Damit symbolisiert sie die Störungen durch die Klimakrise. Zugleich fordert sie von dner Bundesregierung, ernsthafte Schutzmaßnahmen durch Klimaschutz zu ergreifen.
„Ich werde dann die Straße über eine grüne Fußgängerampel betreten und die Fahrbahn nicht wieder verlassen“, kündigte Trommer am Montag (8. Juni) an. „Wenn die Autos Grün erhalten, werde ich nicht weiter gehen. Ich werde mich zum Ausdruck meiner Gewaltfreiheit hinsetzen und die Hände heben. Ich werde mich nicht festkleben oder auf andere Weise schwer machen oder mit Gegenständen verbinden.“
Trommer tut also genau das Gleiche wie der Bundeskanzler: Sie bewegt sich nicht. Im Gegensatz zu Merz richtet sie damit aber keinen Schaden an.
* pm: Jana Trommer, Marburg