Isenberg und Isenberg zeigen Werke in der Kreisverwaltung. Die Ausstellung „Von Angesicht zu Aussicht“ ist bis Donnerstag(30. April) für Besucher geöffnet.
Landrat Jens Womelsdorf hat am Montag (23. März) die Kunst-Ausstellung „Isenberg & Isenberg – Von Angesicht zu Aussicht“ in der Marburger Kreisverwaltung eröffnet. Interessierte können die Ausstellung im Foyer der Kreisverwaltung bis zum 30. April während der regulären Öffnungszeiten besuchen. Der Besuch der Ausstellung ist kostenlos.
Womelsdorf begrüßte die Gäste der Ausstellungs-Eröffnung und freute sich, die Kreisverwaltung erneut als Raum für Kunst zur Verfügung zu stellen. „Janik und Henrik Isenberg überzeugen mit Werken, die von sehr hoher Qualität sind. Man muss bei ihren Werken sehr genau hinschauen, um zu erkennen, welches Bild gezeichnet und welches fotografiert ist“, stellte der Landrat fest.
Henrik Isenberg dankte dem Landrat und Dr. Markus Morr vom Fachdienst Kultur beim Kreis für die Möglichkeit, die Werke ausstellen zu können. „Meine Fotografie ist von dem Wunsch geprägt, Atmosphäre sichtbar zu machen“, erläuterte er. „Mystik und Ruhe sind zentrale Elemente meiner Bildsprache.“
Sein Bruder Janik Isenberg ergänzte: „Fotorealistische Zeichnung ist für mich ein Mittel, Vergänglichkeit anzuhalten. Durch die Reduktion auf Schwarz und Weiß konzentriere ich mich auf Ausdruck, Präsenz und Zeitlosigkeit. Zeichnung wird für mich zu einem Akt genauer Beobachtung.“
Die Zwillingsbrüder Henrik und Janik Isenberg wurden 1991 in Marburg geboren. Schon früh entdeckten sie ihre Leidenschaft für die Kunst. Dieses Interesse, ist bereits in der Familie verwurzelt: Ihr Großvater, der vor ihrer Geburt starb, war als Maler tätig. Seine Landschaftsdarstellungen der Marburger Umgebung dienen den Brüdern als wichtige Inspirationsquelle.
Janik Isenberg schloss ein Masterstudium in Bildender Kunst und Kunstgeschichte an der Philipps-Universität Marburg ab. Er fertigt überwiegend fotorealistische Kohlezeichnungen an. Sein Ziel ist, das Wesen des Dargestellten und dessen individuelle Merkmale und Eigenarten präzise zum Ausdruck zu bringen.
Henrik Isenberg absolvierte eine Ausbildung zum Architektur- und Industriefotografen am Bildarchiv Foto Marburg. Seit Ende 2016 arbeitet er als selbständiger Fotograf. Neben seiner beruflichen Tätigkeit widmet er sich in seiner freien Arbeit der Landschafts- und Stadtfotografie.
Gemeinsam zeigen die Brüder in dieser Ausstellung einen Querschnitt ihrer künstlerischen Arbeiten aus den vergangenen Jahren. Die Laudatio hielt die Künstlerin Susanne Dilger. Das „Duo Santiago“ (Querflöte: Katharina Fendel, Gitarre: Johannes Treml) begleitete die Ausstellungseröffnung musikalisch mit südamerikanischer Musik.
* pm: Landkreis Marburg-Biedenkopf