Mit dem immer gleichen Text kündigt Jana Trommer ihre wöchentlichen Aktionen an. Mit der Forderung nach wirksamem klimaschutz setzt sie sich auf Straßen in der Marburger Innenstadt.
Am Freitag (27. Februar) will sie von etwa 15.30 bis 15.45 Uhr auf der Biegenstraße beim Fußgängerübergang an der Einmündung der Wolfstraße sitzen. Mit ihrer „Kunstaktion“ möchte die Psychologin die Störungen durch die Klimakrise symbolisieren und auf die Gefahren durch fehlenden Klimaschutz hinweisen. Zugleich fordert sie von der Regierung, ernsthafte Schutzmaßnahmen durch Klimaschutz zu ergreifen.
„Ich werde dann die Straße über eine grüne Fußgängerampel betreten und die Fahrbahn nicht wieder verlassen“, kündigte Jana Trommer am Montag (23. Februar) an. „Wenn die Autofahrer:innen Grün erhalten, werde ich nicht weiter gehen. Ich werde mich zum Ausdruck meiner Gewaltfreiheit hinsetzen und die Hände heben. Ich werde mich nicht festkleben oder auf andere Weise schwer machen oder mit Gegenständen verbinden. Vielleicht lege ich mich hin, wenn alle Autos stehen. Vielleicht singe ich etwas.“
Vor 15.45 Uhr will sie nicht freiwillig aufstehen und gehen. „Wenn ich davor von der Straße getragen oder gezogen werde, werde ich versuchen, dorthin zurückzukehren“, erklärte Trommer.
„Ich werde mich in jedem Moment strikt gewaltfrei verhalten, verbal und nonverbal. Für Notfälle und Rettungseinsätze werde ich jederzeit Platz machen.“
* pm: Jana Trommer, Marburg