Für Wissenschaft begeistern möchte der „MarBiNa-Nachwuchspreis für Schüler*innen“. Dafür können sie sich jetzt online registrieren und mitmachen.
Ein neuer Nachwuchspreis soll Schülerinnen und Schülern Lust auf Wissenschaft machen: Der Forschungspreis wird erstmalig im laufenden Schuljahr 2025/26 vergeben. Teilnehmen können Teams aus allen Jahrgangsstufen und allen Schulen in Marburg und im Landkreis Marburg-Biedenkopf. Die Registrierung für den Wettbewerb ist bis zum 28. Februar 2026 möglich.
Der neue „MarBiNa-Nachwuchspreis“ wird unter dem Dach der „Initiative für Bio- und Nanotechnologie“ (IBiNa) ausgerichtet. Der Verein besteht seit 2007. Er wird von der Universitätsstadt Marburg gefördert.
Bereits seit elf Jahren vergibt die IBiNa jährlich den „Marburger Förderpreis Bio- und Nanotechnologie“ (MarBiNa) an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bis 35 Jahre aus dem Marburger Umfeld. Nun wird zusätzlich ein Nachwuchspreis ausgelobt. Der „MarBiNa-Nachwuchspreis“ wird in enger Kooperation zwischen der IBiNa, dem „Schülerforschungszentrum Mittelhessen“ (SFM) und dem MINT-Cluster EMIL-IA (Ermutigung für MINT mit sprachsensiblen Lernmaterialien – in Aktion) im Rahmen des Schülerkongresses umgesetzt.
Das Ziel des „MarBiNa-Nachwuchspreises“ ist, Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen und Schularten in Stadt und Landkreis für MINT-Fächer zu begeistern. Dazu zählen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT).
„Mit diesem neuen Nachwuchspreis wollen wir bei den Schüler*innen mehr Interesse an Naturwissenschaften fördern und zwar in allen Phasen ihres schulischen Werdeganges“, erklärte Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies. „MINT-Förderung fängt im Kleinen an: Neugier wecken, Zusammenhänge erkunden, Teamwork leben. Wir freuen uns sehr auf diesen neuen Wettbewerb und hoffen, dass ganz viele Schüler*innen-Teams mitmachen.“ Spies ist Vorstandsvorsitzender der IBiNa
„Das Besondere an diesem Nachwuchspreis ist seine Niedrigschwelligkeit“, betonte Dr. Christof Wegscheid-Gerlach. „Daher eignet er sich wunderbar als Aufwärmprogramm für spätere, anspruchsvollere Wettbewerbe.“ Der Direktor des Chemikums Marburg ist zugleich Verbundkoordinator für den MINT-Cluster EMIL-IA.
Die Anforderungen liegen deutlich unterhalb der von „Jugend forscht“ oder „Schüler experimentieren“. Der Wettbewerb soll Kindern und Jugendlichen einfach Lust machen, auf Entdeckungsreise zu gehen. Zudem sollen Kontakte von Schüler*innen und Schulen zu Unternehmen und akademischen Einrichtungen gefördert werden.
Es gibt drei Wettbewerbsklassen: Die Wettbewerbsklasse 1 richtet sich an Grundschulen der Schulklassen 1 bis 4. Die zweite Kategorie wendet sich an die Mittelstufe mit den Klassen 5 bis 10. 3 ist für die Oberstufe mit den Klassen 11 bis 13 sowie Berufliche Schulen gedacht.
In jeder Wettbewerbsklasse werden drei gleichwertige Preise für die besten Bewerbungen vergeben: Die siegreichen Grundschulteams erhalten einen wertigen Sachpreis. Die siegreichen Teams der beiden anderen Altersgruppen erwartet eine Besichtigung mit Führung bei einem Unternehmen in Marburg oder im Landkreis oder eine Führung bei einem Forschungsinstitut der Philipps-Universität Marburg.
Interessierte Teams können sich für den MarBiNa-Nachwuchspreis 2025/26 bis zum 28. Februar 2026 auf der Website der IBiNa registrieren: www.ibina.de.
In jedem Wettbewerbsjahr wird ein Thema vorgegeben. Der Wettbewerb 2025/26 steht unter dem Thema „Ernährung“. Dabei kann das Thema „Ernährung“ von den Schüler*innen-Teams sehr weit und vielschichtig aufgegriffen werden: Produktion, Verteilung, Logistik, gesunde Ernährung, Superfood, soziale Dimension usw.
Jedes Team erstellt für seine Bewerbung ein Poster, auf dem es sein Vorgehen, seine Erkenntnisse und Ergebnisse darstellt sowie eine Kurzbeschreibung in Textform. Eine einheitliche Postervorlage findet sich auf der IBiNa-Website zum Download. Die registrierten Teams müssen ihre Bewerbungsunterlagen bis zum 30. April 2026 hochladen.
Die Teams präsentieren ihre Ergebnisse auf dem ersten Marburger Schülerkongress am 21. Mai 2026 um 14.30 Uhr im Chemikum Marburg an der Bahnhofstraße. Bei dem Kongress handelt es sich um ein neues Format im Kontext des neuen MINT-Clusters „EMIL-IA“. Er wird erstmals in 2026 und ab dann jährlich stattfinden. Eine Jury entscheidet am selben Tag vor Ort über die Preisvergabe des MarBiNa-Nachwuchspreises. Weitere Informationen finden sich auf der Seite der IBiNa unter www.ibina.de.
* pm: Stadt Marburg