Die Veranstaltungsreihe „Befreiung 1945: Auf zur Demokratie!“ wird am Donnerstag (2. Oktober) fortgesetzt. Im Herder-Institut geht es in einem Vortrag von Klaus-Peter Friedrich um Gertrud Hensel und ihre Familie in Marburg.
In seinem Vortrag geht Klaus-Peter Friedrich der Frage nach, welche Umstände ermöglichten, dass Gertrud Hensel als einzige – von den Nazis als „Volljüdin“ Klassifizierte – in Marburg ganz zurückgezogen in der Villa Hensel überlebte, obwohl sie nach dem Tod von Prof. Kurt Hensel 1941 keinen Ehemann mehr hatte, dessen Reputation sie vor Schlimmerem bewahren könnte. Der Vortrag bezieht auch neue Erkenntnisse über Gertruds Schwiegertochter Marie Luise Hensel mit ein. Der Vortrag unter dem Titel „Befreiung am Ende der NS-Herrschaft im März 1945 – Gertrud Hensel und ihre Familie in Marburg“ findet am Donnerstag(2. Oktober) von 18 bis 20 Uhr im Herder-Institut am Gisonenweg statt. Er ist Bestandteil der Veranstaltungsreihe „Befreiung 1945: Auf zur Demokratie!“ des Landkreises Marburg-Biedenkopf.
* pm: Kulturelle Aktion Marburg „Strömungen“