Neuer Anstoß: Letzte freie Plätze in der Sommerakademie

Einige Plätze in der Marburger Sommerakademie sind noch frei. Die Leidenschaft zur Kunst lässt dort kleine und große Universen entstehen.
Am Montag (1. August) startet die 45. Marburger Sommerakademie für Darstellende und Bildende Kunst mit einem umfangreichen Kursprogramm. Bis Freitag (19. August) wird unter Anleitung eines (inter-)nationalen Teams gesungen, erzählt, getanzt, Theater gespielt, gemalt, gezeichnet, montiert, in Stein & Holz gehauen, modelliert, recycelt, gedruckt und Kunstbücher angefertigt. Noch können letzte Kursplätze gebucht werden.
„Dass alle Menschen ihre Gedanken und Gefühle ausdrücken können, ist gerade in herausfordernden Zeiten besonders wichtig“, hob Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies hervor. „Die Sommerakademie fördert dies mit künstlerischen Mitteln schon seit langer Zeit verlässlich und zugleich immer wieder neu.“
Rund 260 Teilnehmerinnen und Teilnehmer für rund 350 gebuchte Kursplätze werden an den Spielorten Gymnasium Philippinum, in der Elisabethschule sowie in den Kaufmännischen erwartet.
Die Künstlerischen Leiterinnen – Ana Laibach für den bildenden und Selina Senti für den darstellenden Bereich – haben wieder ein breit gefächertes Programm zusammengestellt. „Wir möchten Freiräume schaffen und Teilnehmende einladen, einfach ins Tun zu kommen und im Tun selbst einen Sinn zu finden“, sagten die beiden Künstlerinnen. Denn, es sei eine ganz besondere Erfahrung, mit der Leidenschaft zur Kunst und der persönlichen Sicht auf das Leben mannigfaltige kleine und große Universen entstehen zu lassen, die einen Einblick in die individuelle Sprache geben – ganz gleich in welcher Sparte.
„Kein Blatt vor dem Mund“ heißt ein neues Kursangebot von Christine Lander, die in die Kunst des freien Erzählens einführt. Tina Weiler sieht den Körper als Instrument, dessen Ausdrucksmöglichkeiten vielfältig sind und im „Tanz“ als künstlerische Bewegung vermittelt werden. „Komische Bilder und Bildergeschichten“ entstehen unter der Leitung von Karsten Weyershausen, während im Kurs „Art un Rat“ das Potenzial in Fundstücken und Weggeworfenem erkannt und in neue Sinnzusammenhänge gestellt wird. Auch im Bereich der klassischen Kurse wie Porträt-, Akt- und Pastellmalerei, Porträtmodellieren oder in der Steinbildhauerei sind nur noch wenige Plätze frei.
In jeder Akademiewoche bietet sich die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Am Donnerstag (4. August) findet um 14 Uhr ein Atelierrundgang statt, der durch die Kurse von Nicole Reuther, Alexander Horn und Philipp Hennevogl führt. Dafür ist eine Voranmeldung erforderlich.
Am Freitag (12. August) öffnen sich allen Interessierten von 13 bis 16 Uhr die Werkstätten zur „Sommerakademie transparent“. Am Donnerstag (18. August) erkundet der geführte Atelierrundgang um 14 Uhr die Kurse von Anna Kölle, Karsten Weyershausen, Stefanie Buffy Werner und Michael Volkmer, Stephanie Binding und Uta Schneider. Auch dazu ist eine Voranmeldung erforderlich.
Die Termine für die Werkschauen der Kurse aus dem darstellenden Bereich an den drei Freitagen werden kurzfristig auf der städtischen Homepage bekannt gegeben. Organisiert wird die Sommerakademie vom Fachdienst Kultur der Universitätsstadt Marburg.
Weitere Informationen gibt es bei Britta Sprengel vom Fachdienst Kultur unter der Rufnummer 06421/201-4105 und der E-Mail sommerakademie@marburg-stadt.de, sowie auf der Homepage unter www.marburg.de/sommerakademie. Die Anmeldungen erfolgen über das Online-Formular.

* pm: Stadt Marburg

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