!“Kunst.Labor.Stadt.Platz“ startet mit dem Kunstprojekt „The Dorf“. Es findet im Rahmen von „Marburg800“ auf dem Rudolphsplatz statt.
Die Universitätsstadt Marburg lädt gemeinsam mit der AG Kunst und dem Studio Bettina Pelz zur Eröffnung der Veranstaltungsreihe „Kunst.Labor.Stadt.Platz“ auf den Rudolphsplatz ein. Damit startet zugleich auch „Marburg erfinden“ als ein Schwerpunkt des Stadtjubiläums. Am Freitag (8. April) um 20 Uhr spielt zum Auftakt der Veranstaltungsreihe die deutsche Big Band „The Dorf“.
Sowohl am Freitag (8. April) als auch am Samstag (9. April) wird um 20 Uhr eine große Raum-Intervention und Klangskulptur zu erleben sein. Mit der Komposition „Yas y Gosia““ – zu Deutsch „Hänsel und Gretel“ – kommt ein Mix aus Musik, Videoprojektionen von Anastasija Delidova und Lichtspielen der RaumZeitPiraten zur Erstaufführung. Die audiovisuelle Komposition wird von der 25-köpfigen Band „The Dorf“ aus dem Ruhrgebiet, umgesetzt.
Über das ganze Jahr laden auf dem Rudolphsplatz weitere Kunstaktionen des „Marburg800“-Projekts zum Stadtjubiläum dazu ein, zu verweilen, mitzugestalten und den Ort neu zu denken. Um die vielfältigen Aktionen von „Kunst.Labor.Stadt.Platz“ im Auge zu behalten, lohnt sich immer ein Blick auf das Programm unter Kunstprojekte-Marburg.de und auf die Jubiläumshomepage www.marburg800.de.
Die Projekt- und Veranstaltungsreihe „Kunst.Labor.Stadt.Platz“ wurde im Rahmen des Stadtjubiläums vom Fachdienst Kultur mit der AG Kunst und der Kuratorin Bettina Pelz entwickelt. In der AG Kunst sind alle Marburger Institutionen der Bildenden Kunst vereint. Von der Stadt wurde zusammen mit ihnen die international erfahrene Kuratorin in einem Interessenbekundungsverfahren ausgewählt. Denn im Stadtjubiläumsjahr 2022 soll der Rudolphsplatz von Frühjahr bis Herbst zum Ort künstlerischer Denkanstöße werden.
Der Jubiläumsschwerpunkt „Marburg erfinden“ steht für die Zukunft der Universitätsstadt. Neben der Stadt mit dem Fachdienst Kultur gehören das Institut für Bildende Kunst, der Kunstverein, die FotoCommunity, die KunstWerkStatt, das Institut für Kirchenbau und Kunst der Gegenwart, das Museum für Kunst und Kulturgeschichte, der Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler und die örtliche Hiobs Bar zu den Initiatorinnen und Initiatoren. Sie alle machen mit.
Direkt an der Lahn unterhalb der neu gestalteten Brücke gelegen – und nun auch wieder mit einem Café ausgestattet, hat der Platz eine fast großstädtische Qualität, die durch die künstlerischen Interventionen vielleicht im Positiven gestärkt werden kann. Um das umzusetzen, wurde Bettina Pelz mit der künstlerischen Leitung betraut, die gleich zur Eröffnung auch überregionale Impulse einbringt.
* pm: Stadt Marburg