Die Geschichte des Bundesnachrichtendienstes (BND) steht am Mittwoch (21. Oktober) auf dem Programm der Reihe „Filme, Fakes, Fakten“. Mit der Verhaftung von august Hanning hat sie aktuelle Brisanz bekommen, obwohl es bei der Veranstaltung in der VHS um seinen Gründer Reinhard Gehlen geht.
„Kontinuitäten rechtsextremer Strukturen in der (jungen) Bundesrepublik am Beispiel des BND“ lautet der Titel der Veranstaltung in der Reihe „Filme, Fakes, Fakten“. Stattfinden soll sie am Mittwoch (21. Oktober) um 18.30 Uhr in der Volkshochschule an der Deutschhausstraße. Für die kostenfreie Teilnahme ist eine Anmeldung bis Sonntag (18. Oktober) erforderlich.
In der jungen Bundesrepublik haben ehemalige Nazis wichtige Funktionen innegehabt. Mit der – überaus zweifelhaften – Rolle eines Spionage-Chefs befasst sich die Reihe „Filme, Fakes, Fakten“ am Mittwoch (21. Oktober) in der Volkshochschule. Das Fortwirken führender Faschisten in der frühen Bundesrepublik verdeutlicht kaum jemand klarer als der ehemalige Wehrmachtsgeneral Reinhard Gehlen. Seine „Organisation Gehlen“ bildete den Grundstein des – bis heute aktiven – Bundesnachrichtendienstes (BND). Jahrzehntelang wirkte die rechtsextreme Gesinnung des Gründers und seiner Mitarbeitern dort weiter, wie Auszügen der ZDF-Doku „“raune Schatten“ zu entnehmen ist.
In der Reihe „Filme – Fakes – Fakten“ werden Dokumentationen aus öffentlich-rechtlichen Mediatheken in Ausschnitten gemeinsam betrachtet und anschließend aus medienanalytischer Perspektive beleuchtet. Veranstaltet wird sie von der Humanistischen Union (HU) und der Volkshochschule (VHS) Marburg. Die Anmeldung ist bis zum 18. Oktober 2026 unter www.vhs-marburg.de/kurssuche/kurs/Kontinuitaeten-rechtsextremer-Strukturen-in-der-jungen-Bundesrepublik/262-11400 möglich.
* pm: Humanistische Union Marburg