Mitlaufen: Verschiedene Spaziergänge durch Marburg

Das Projekt „flanie mal marburg – die peipathethische schule“ veranstaltet zwischen Montag (1. Juni) und Freitag (26. Juni)verschiedene Spaziergänge. Zu dieser Session sind die fünf bereits ausprobierten Formate als auch drei neue Formate zur Verfügung.
Bis Freitag (26. Juni)bietet das Projekt neun Mal wöchentlich Spaziergänge an. Hinzu kommen drei weitere spezielle Formate. Eine Teilnahme ist auch ohne Voranmeldung möglich.
„StraßenGriechisch für Anfänger“ gibt es montags ab 11 Uhr. „Und wo kommst du eigentlich her?“ ist der Titel eines Spaziergangs dienstags ab 11 Uhr. „Ober)Stadt lesen gehen“ heißt der Spaziergang dienstags ab 14 Uhr.
„Kein Kaffee für Nazis aufs Maul“ ist ein ärgerlicher Titel des aggressiven Veranstalters mittwochs ab 11 Uhr.“Make War, not Walk!“ heißt es donnerstags ab 11 Uhr). „Demokratie?“ gibt es donnerstags ab 14 Uhr.
„kreuz und quer -denken in Marburg“ ist ein ebenfalls misslungener Titel des Spaziergangs freitags ab 11 Uhr. „Ich zeige dir meine (Ober)Stadt“ lautet der Titel eines Spaziergangs samstags ab 16 Uhr. „Wald fühlen gehen“ ist das Motto sonntags ab 16 Uhr.
„Rosen(be)Wundern“ heißt ein Spaziergang am Freitag (5. Juni) und Freitag (12. Juni)jeweils um 16 Uhr. „Die Kunst der Nacht der Kunst ist das flanieren zwischen Menschen und Kunst“ lautet der Titel eines speziellen Spaziergangs zur „Nacht der Kunst“ am Freitag (12. Juni) ab 19 Uhr. „Geht flanieren nur in Paris oder ginge es auch in Marburg?“ Diese Frage wird am Freitag (19. Juni) und Freitag (26. Juni)um 16 Uhr bei einer offiziellen Veranstaltung des Festivals „le festival 2026“ beantwortet.
Treffpunkt zu allen Spaziergängen ist der Marktbrunnen in der Oberstadt. Lediglich am Freitag (12. Juni) um 19 Uhr ist der Treffpunkt der Marburger Kunstverein am Rudolphsplatz. Die Spaziergänge dauern üblicherweise eineinhalb Stunden. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig.
Seit April 2025 erforscht Konstantinos-Antonios Goutos in Marburg täglich die (Ober)Stadt als lebendiges Kunstlabor. Sein Konzept verbindet performatives Flanieren, kritisches Denken, Menschlichkeit und soziale Teilhabe. Die Spaziergänge sind Teil einer fortlaufenden Serie, die sich an den Ideen der antiken Philosophenschulen orientiert – mit dem Fokus auf gemeinsames Denken und Fühlen im Gehen.

* pm: Konstantinos-Antonios Goutos, Marburg

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