Angefangen: Urkunden für neue Notfallsanitäter in Marburg

Ihre Abschlussurkunden hat die Präsidentin des Hessischen Landesamts für Gesundheit und Pflege frisch ausgebildeten Notfallsanitätern beim DRK Rettungsdienst Mittelhessen überreicht. Sie seien ein „zentraler Pfeiler im Gesundheitswesen“, betonte die HLfGP-Präsidentin Regine Bresler am Freitag (30. Januar) in Marburg.
Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter treffen Entscheidungen, wenn jede Minute zählt. Sie übernehmen Verantwortung in Ausnahmesituationen und sind ein zentraler Pfeiler der medizinischen Notfallversorgung. Regine Bresler hat am Freitag (30. Januar) die Abschlussurkunden an die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen der Ausbildung zur Notfallsanitäterin beziehungsweise zum Notfallsanitäter beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) Rettungsdienst Mittelhessen in Marburg überreicht. Mit dem Erhalt der Urkunden sind die Teilnehmenden nun offiziell befähigt, ihren verantwortungsvollen Beruf im Rettungsdienst auszuüben.
„Die Ausbildung zur Notfallsanitäterin und zum Notfallsanitäter stellt hohe fachliche und persönliche Anforderungen“, erklärte Bresler. „Mit Ihrem erfolgreichen Abschluss haben Sie bewiesen, dass Sie diesen anspruchsvollen Aufgaben gewachsen sind und einen wichtigen Beitrag zur medizinischen Notfallversorgung leisten werden.“
Die Übergabe der Abschlussurkunden markiert den Abschluss einer mehrjährigen, praxis- und theorieintensiven Ausbildung. „Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter übernehmen eine wichtige Rolle in der präklinischen Versorgung von Patientinnen und Patienten: Sie tragen maßgeblich zur Sicherheit der Bevölkerung bei“, betonte HLfGP-Präsidentin Bresler. Ihre Arbeit bilde damit einen zentralen Pfeiler im hessischen Gesundheitswesen.
„Ich gratuliere allen Absolventinnen und Absolventen herzlich zu diesem wichtigen Meilenstein“, sagte Geschäftsführer Jens Dapper vom DRK-Rettungsdienst Mittelhessen. „Mit ihren Qualifikationen stärken sie die Notfallversorgung in Mittelhessen spürbar. Als Rettungsdienst tragen wir auch Verantwortung dafür, dass angehende Notfallsanitäter bestmöglich ausgebildet werden – die enge und gute Zusammenarbeit mit dem HLfGP ist dafür ein entscheidender Erfolgsfaktor.“
Das – 2023 gegründete – HLfGP ist für die Ausstellung der Abschlussurkunden verantwortlich und stellt damit die Einhaltung der gesetzlichen und fachlichen Standards in der notfallmedizinischen Ausbildung sicher. Eine besonders enge und verlässliche Kommunikation zwischen Rettungsdienstschulen und dem HLfGP sowie eine sehr gute Organisation des Prüfungsgeschehens durch die Schulen tragen wesentlich dazu bei, die Verfahren zügig und reibungslos umzusetzen. „Dies gilt insbesondere auch für die Verantwortlichen beim DRK Rettungsdienst Mittelhessen, denen ich an dieser Stelle für die gelungene Kooperation danken möchte“, sagte Bresler.
Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter sind die am höchsten qualifizierten nicht-ärztlichen Mitarbeiter im deutschen Rettungsdienst. Ihr Hauptauftrag ist die medizinische Erstversorgung von Patienten am Notfallort bis zum Eintreffen eines Notarztes oder der Übergabe im Krankenhaus. Hessenweit werden an 13 Rettungsdienstschulen jährlich rund 400 angehende Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter geprüft.
Dabei ist die Tendenz steigend. Im Jahr 2025 waren es 417. Insgesamt befinden sich damit über 1.200 Personen gleichzeitig in der dreijährigen Ausbildung.

* pm: Hessisches Landesamt für Gesundheit und Pflege, Wiesbaden

Kommentare sind abgeschaltet.