„Wir sind hier für die Stille“ ist der Tiel einer esung mit Dorothee Riese. Stattfinden soll sie am Dienstag (23. September) um 19 Uhr im Technologie- und Tagungszentrum (TTZ).
Erzählt wird die Geschichte einer Kindheit als soziales Experiment: Anfang der 90er Jahre wandert die fast sechsjährige Judith mit ihren Eltern von Deutschland nach Rumänien aus. Ihr Ziel ist ein abgelegenes Dorf in Transsilvanien am Rande der Karpaten. Judith soll in einer ursprünglichen, vom Kapitalismus freien Gemeinschaft aufwachsen. Mit wachem Blick erkundet sie den Ort, seine Menschen, Geschichte und Sprache.
Bald wird sie zur Wahlenkelin der alten Siebenbürger Sächsin Lizitanti. Und sie lernt Irina kennen, die mit ihrer Ziege im Milchauto mitfährt. Irina ist eine Romni. Judith möchte das auch sein, Irina aber lehnt das kategorisch ab. Bald stellt der Widerspruch zwischen mitgebrachter Utopie und vorgefundener Realität die Familie vor immer größere Probleme.
* Kulturelle Aktion Marburg „Strömungen“