{"id":9825,"date":"2022-06-09T12:16:43","date_gmt":"2022-06-09T10:16:43","guid":{"rendered":"http:\/\/marburg.news\/?p=9825"},"modified":"2022-06-09T12:16:43","modified_gmt":"2022-06-09T10:16:43","slug":"in-geldforderungen-betrueger-versuchen-es-immer-wieder","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/marburg.news\/?p=9825","title":{"rendered":"In Geldforderungen: Betr\u00fcger versuchen es immer wieder"},"content":{"rendered":"<p>Nahezu t\u00e4glich informiert die Polizei anhand aktueller F\u00e4lle \u00fcber Betrugsmaschen. Auf die unterschiedlichsten Arten probieren Betr\u00fcger es imer wieder. <!--more--><br \/>\nTrotz aller Darstellungen ihrer Maschen und Arbeitsweisen gelangen die Betr\u00fcger immer wieder zum Erfolg. In unterschiedlichen Varianten und mit variierenden Geschichten versuchen sie mit dem Enkeltrick, einem Schockanruf, als angebliche Polizist, Staatsanwalt, Richter oder Mitarbeiter einer sonstigen Institution entweder direkt \u00fcbers Telefon oder \u00fcber falsche WhatsApp Nachrichten oder gefakte E-Mails durch Nutzung der IT-Technik, ans Verm\u00f6gen ihrer Opfer zu kommen. &#8222;Nur wer die Maschen kennt, kann sich davor sch\u00fctzen, Opfer dieser Betr\u00fcger zu werden.<br \/>\n&#8222;Wichtig ist, dass man mit seinen Angeh\u00f6rigen, Freunden und Bekannten \u00fcber diese Betrugsmaschen spricht und bestimmte Verhaltensweisen vereinbart&#8220;, r\u00e4t Polizeisprecher Martin Ahlich. &#8222;Am besten sch\u00fctzt man sich, wenn man niemals aufgrund eines Anrufs oder einer Whatsapp oder E-Mail Geld oder Verm\u00f6gen herausgibt oder sofort und ohne pers\u00f6nliche R\u00fcckfragen auf fremde Konten \u00fcberweist.&#8220;<br \/>\nDie aktuellen F\u00e4lle sprechen f\u00fcr sich: Eine Marburgerin fiel auf die Verkaufsanzeige eines Internetauktionshauses herein. Sie erhielt statt des gekauften Schmuckst\u00fccks ein Paket mit einer leeren Geschenkschachtel.<br \/>\nIn der Regel sind die Verfasser der Anzeige nach dem Gesch\u00e4ftsabschluss nicht mehr erreichbar. Namen und Anschriften sind erfunden, etwaige Konten nach Geldeingang schnell aufgel\u00f6st.<br \/>\nEin Mann aus dem Ostkreis entdeckte in den sozialen Medien die Kontaktaufnahme einer ihm unbekannten Person. Diese Person hatte es irgendwie geschafft, seine Kontakte zu spiegeln. Die Person drohte mit der Einstellung beziehungsweise Versendung kompromittierender Inhalte an diese Kontakte und verlangte Geld, wenn das nicht erfolgen sollte.<br \/>\nDas Opfer reagierte richtig. Der Mann wandte sich an die Polizei und informierte seine Kontakte.<br \/>\nEbenfalls mit der Ver\u00f6ffentlichung derartiger Daten erpressten T\u00e4ter einen Mann aus der Gemeinde Weimar. Hier war wohl ein Chatkontakt \u00fcber einen Messangerdienst vorausgegangen \u00fcber den dann auch der Erpressungsversuch lief. Der Mann sollte zur Verhinderung der Verbreitung mehrere Hundert Euro per Echtzeit\u00fcberweisung bezahlen.<br \/>\nAuch hier blieb der T\u00e4ter erfolglos. Auch die &#8222;WhatsApp&#8220;-Variante, \u00fcber die die Polizei schon mehrfach berichtete, war wieder dabei. Leider war sie teilweise erfolgreich.<br \/>\nEin Marburger Vater veranlasste eine Echtzeit\u00fcberweisung einer vierstelligen Summe auf ein ihm fremdes Konto, nachdem seine angebliche Tochter ihm in einer SMS eine Notlage vorget\u00e4uscht und um die \u00dcberweisung eben auf dieses Konto gebeten hatte. Eine SMS erhielt auch eine Mutter aus dem Ostkreis. Angeblich h\u00e4tte die Tochter nach dem Verlust des alten Handys nunmehr ein Neues und damit auch eine neue Nummer.<br \/>\nNach der zun\u00e4chst allgemeinen Kommunikation kam die Betr\u00fcgerin dann &#8222;zur Sache&#8220; und bat um die \u00dcberweisung von Geld f\u00fcr eine Operation. Die Mutter fiel nicht auf die Masche herein. Sie bezahlte nicht und erstattete eine Anzeige.<\/p>\n<p>* pm: Polizei Marburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nahezu t\u00e4glich informiert die Polizei anhand aktueller F\u00e4lle \u00fcber Betrugsmaschen. 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