{"id":9274,"date":"2022-04-26T15:17:05","date_gmt":"2022-04-26T13:17:05","guid":{"rendered":"http:\/\/marburg.news\/?p=9274"},"modified":"2022-04-26T15:17:05","modified_gmt":"2022-04-26T13:17:05","slug":"beim-vorausschauen-zukunftsla-zu-gleichberechtigungb","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/marburg.news\/?p=9274","title":{"rendered":"Beim Vorausschauen: Zukunftsla zu Gleichberechtigungb"},"content":{"rendered":"<p>Gleichberechtigung weiterdenken m\u00f6chte das Zukunftslab &#8222;Sister Cities for Gender Equality&#8220;. Eine Anmeldung dazu ist noch bis Freitag (13. Mai) m\u00f6glich. <!--more--><br \/>\nGemeinsam in die Zukunft schauen k\u00f6nnen alle, die am Zukunftslab des Gleichberechtigungsreferats der Stadt Marburg teilnehmen. Am Freitag (3. Juni) und Samstag (4. Juni) tauschen sich Interessierte gemeinsam mit Delegationen aus den Marburger Partnerst\u00e4dten sowie Vertreter*innen aus Politik, Verwaltung und der Zivilgesellschaft \u00fcber Geschlechtergerechtigkeit aus &#8211; entweder in Pr\u00e4senz im Erwin-Piscator-Haus oder online von Zuhause aus.<br \/>\nEine Anmeldung dazu ist noch bis Freitag (13. Mai) m\u00f6glich. &#8222;Die Universit\u00e4tsstadt Marburg kann auf eine lange und reiche Geschichte der Freundschaft und des Austauschs mit ihren Partnerst\u00e4dten zur\u00fcckblicken&#8220;, erkl\u00e4rte Oberb\u00fcrgermeister Dr. Thomas Spies. &#8222;Unser Stadtgeburtstag ist ein sehr sch\u00f6ner Anlass, unsere befreundeten St\u00e4dte einzuladen: um zusammen zu feiern, um unsere Freundschaft um weitere Themen zu bereichern und um zu erkunden, wie wir gemeinsam eine Zukunft der Gleichberechtigung und Nicht-Diskriminierung gestalten k\u00f6nnen.&#8220;<br \/>\nAnl\u00e4sslich des 800. Geburtstags der Universit\u00e4tsstadt Marburg veranstaltet das Gleichberechtigungsreferat im Rahmen von &#8222;Marburg erfinden&#8220; am 3. und 4. Juni ein internationales Zukunftslab zu Themen der Geschlechtergerechtigkeit. Unter dem Titel &#8222;Sister Cities for Gender Equality&#8220; tauschen sich Vertreter*innen aus Verwaltung, Politik, Zivilgesellschaft und Interessierte aus der Marburger Stadtgesellschaft mit Delegationen aus Eisenach, Maribor, Northampton, Poitiers, Sibiu und Sfax dar\u00fcber aus, wie eine geschlechtergerechte Zukunft aussehen kann.<br \/>\nDazu setzt sich das Zukunftslab mit den drei Schwerpunktthemen &#8222;Politische Repr\u00e4sentation von Frauen*&#8220;, &#8222;Arbeit gegen geschlechterbezogene Gewalt&#8220; und &#8222;Geschlechtergerechtigkeit im Kulturbetrieb&#8220; auseinander. Jeder Schwerpunkt beinhaltet eine Einf\u00fchrung ins Thema und eine anschlie\u00dfende Austausch- oder Workshop-Phase mit Projekten und guten Praxis-Beispielen aus Marburg sowie aus den Partnerst\u00e4dten.<br \/>\nDas zweit\u00e4gige Zukunftslab organisiert das st\u00e4dtische Gleichberechtigungsreferat zusammen mit dem Kulturamt, dem KFZ Marburg und den Vereinen JUKO Marburg und Frauen helfen Frauen Marburg. Laut Stadtr\u00e4tin Kirsten Dinnebier ist dabei &#8222;zentral, wie &#8222;wir als Kommunen die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen* am gesellschaftlichen Leben weiter f\u00f6rdern und gemeinsam die Grundlagen f\u00fcr eine gewaltfreie und gleichberechtigte Zukunft f\u00fcr alle legen k\u00f6nnen&#8220;.<br \/>\nDr. Christine Amend-Wegmann vom Gleichberechtigungsreferat erg\u00e4nzte: &#8222;Daf\u00fcr wollen wir die vielf\u00e4ltigen Sichtweisen unserer Partnerst\u00e4dte zusammenbringen, erfolgreiche Ans\u00e4tze und Ideen wechselseitig austauschen, voneinander lernen und Neues entwickeln.&#8220; Ziel sei es, dass jede beteiligte Stadt im Anschluss an das Zukunftslab ein kleines Projekt mit nach Hause nimmt und in der Folge umsetzt.<br \/>\nDen inhaltlichen Start des Labs bildet am Freitag (3. Juni) ab 10 Uhr das Thema &#8222;Politische Repr\u00e4sentation von Frauen*&#8220;. Den Themenblock leiten B\u00fcrgermeisterin Nadine Bernshausen und Vania Bonalberti von der Generaldirektion f\u00fcr Justiz und Verbraucher der Europ\u00e4ischen Kommission mit je einem Gru\u00dfwort ein. Der anschlie\u00dfende Input von Prof. Dr. Eva Wegner vom Institut f\u00fcr Politikwissenschaften der Philipps-Universit\u00e4t behandelt Fragen zu Gegebenheiten, die Frauen* im internationalen Vergleich daran hindern, sich politisch zu beteiligen und besch\u00e4ftigt sich mit konkreten \u00c4nderungsvorschl\u00e4gen dazu.<br \/>\nWie Zug\u00e4nge f\u00fcr Frauen* in die Politik gestaltet werden k\u00f6nnen, wird anschlie\u00dfend mit Vertreter*innen aus Eisenach, Maribor und Marburg besprochen. Die Moderation \u00fcbernimmt die Wissenschaftliche Mitarbeiterin Tina D\u00fcrr von der Philipps-Universit\u00e4t. Am Ende dieses Teils b\u00fcndelt sie abschlie\u00dfend noch einmal die Ergebnisse.<br \/>\nDer Nachmittag, den Oberb\u00fcrgermeister Dr. Thomas Spies mit einem Gru\u00dfwort er\u00f6ffnet, widmet sich ab 14 Uhr der Arbeit gegen geschlechtsbezogene Gewalt. Inhaltlich einf\u00fchren wird Prof. Dr. Stefanie Bock vom Institut f\u00fcr Kriminalwissenschaften der Philipps-Universit\u00e4t mit einem Vortrag \u00fcber die Istanbul-Konvention. Sie dient als internationaler rechtlicher Rahmen f\u00fcr die Arbeit gegen geschlechtsbezogene Gewalt.<br \/>\nZudem stellen die Partnerst\u00e4dte Projekte und Ideen aus der internationalen Perspektive vor. Auch Ergebnisse aus dem fr\u00fcheren EU-Projekt &#8222;Marburg ohne Partnergewalt&#8220; werden geteilt. &#8222;Dieses bildete gewisserma\u00dfen den Startpunkt f\u00fcr die internationale Vernetzung mit Marburgs Partnerst\u00e4dten&#8220;, betonen Sabine Schlegel von JUKO Marburg und Johanna Bacher von Frauen helfen Frauen, die an der Vorbereitung des Themenblocks beteiligt sind.<br \/>\nAm Samstag (4. Juni) geht es dann ab 10 Uhr weiter mit dem Thema &#8222;Geschlechtergerechtigkeit im Kulturbetrieb&#8220;. Nach der Er\u00f6ffnung durch das Gru\u00dfwort von Stadtr\u00e4tin Kirsten Dinnebier werden Initiativen f\u00fcr Geschlechtergerechtigkeit im Kulturbetrieb aus Marburg sowie den Partnerst\u00e4dten vorgestellt. Durch den Tag f\u00fchrt die Jazzmusikerin und Moderatorin Hannah Weiss.<br \/>\nZum Abschluss des Zukunftslabs werden die Ergebnisse gemeinsam geb\u00fcndelt und besprochen, welche Projekte die teilnehmenden St\u00e4dte f\u00fcr die Zukunft mit nach Hause nehmen. Zum Ausklang des Labs l\u00e4dt das KFZ Marburg anschlie\u00dfend ab 16 Uhr zu einem vielf\u00e4ltigen Kulturprogramm ein.<br \/>\nEine Teilnahme am Zukunftslab ist kostenfrei und entweder in Pr\u00e4senz im Erwin-Piscator-Haus (EPH) an der Biegenstra\u00dfe oder digital m\u00f6glich. Interessierte melden sich dazu mit einem Anmeldebogen (Deutsch, Englisch oder Franz\u00f6sisch) bis Freitag (13. Mai) per Mail an gleichberechtigungsreferat@marburg-stadt.de an. Der Anmeldebogen sowie weitere Informationen finden sich unter <a href=\"http:\/\/www.marburg.de\/zukunftslab\">www.marburg.de\/zukunftslab<\/a> sowie beim st\u00e4dtischen Gleichberechtigungsreferat mit der E-Mail-Adresse gleichberechtigungsreferat@marburg-stadt.de.<br \/>\nDie Programmpunkte des Zukunftslabs werden teilweise simultan auf Deutsch, Englisch und Franz\u00f6sisch \u00fcbersetzt. Welche Sektionen in welche Sprachen \u00fcbersetzt werden, ist im Tagungsprogramm unter <a href=\"http:\/\/www.marburg.de\/zukunftslab\">www.marburg.de\/zukunftslab<\/a> zu finden.<br \/>\nWeitere Veranstaltungen im Zusammenhang mit dem Zukunftslab bietet zum Beispiel dasKulturprogramm &#8222;Women* on Stage&#8220; mit Ausstellungen, Filmen, Konzerten, Lesungen und vielem anderen. Abgerundet wird das Zukunftslab durch einen Tisch im Rahmen der Geburtstagsfeier &#8222;Tischlein Deck Dich&#8220;, den das Gleichberechtigungsreferat am Sonntag (5. Juni) zusammen mit den Delegationen aus den Partnerst\u00e4dten gestaltet. Weitere Informationen gibt es unter <a href=\"http:\/\/www.marburg.de\/ZukunftslabKulturprogramm\">www.marburg.de\/ZukunftslabKulturprogramm<\/a>.<\/p>\n<p>* pm: Stadt Marburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gleichberechtigung weiterdenken m\u00f6chte das Zukunftslab &#8222;Sister Cities for Gender Equality&#8220;. 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