{"id":8586,"date":"2022-01-18T20:20:06","date_gmt":"2022-01-18T19:20:06","guid":{"rendered":"http:\/\/marburg.news\/?p=8586"},"modified":"2022-01-29T21:22:38","modified_gmt":"2022-01-29T20:22:38","slug":"8586","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/marburg.news\/?p=8586","title":{"rendered":"Ausweichende Ausfl\u00fcchte: Wie geht es dem Gehirn in Krisen"},"content":{"rendered":"<p>Im dritten und letzten Teil des Interviews kommt der Psychologe Dr. K. nochmals auf die seelischen Abwehrmechanismen zu sprechen, die durch Krisen wie die Corona-Pandemie aktiviert werden. Welche davon brauchen wir eigentlich?<br \/>\n<!--more--><br \/>\nWie n\u00fctzen die Krisen uns? Welche Bew\u00e4ltigungsstrateigen sollten wir lieber behutsam hinterfragen, wenn wir k\u00f6nnen.<br \/>\nakk: &#8222;Was haben Sie allgemein an Ihrer Patientenschaft wahrgenommen? Wie ver\u00e4ndern uns zwei Jahre Pandemie seelisch und sozial?&#8220;<br \/>\nDr. K.: &#8222;Da nun ja die M\u00f6glichkeit besteht, dass wir Ende des Jahres 2022 eine Endemie haben, werden wir lernen m\u00fcssen, unter bestimmten Regeln und Gegebenheiten unser &#8222;gewohntes Leben&#8220; mit einem abgeschw\u00e4chten Virus wieder aufzunehmen. Da ist ja gewisse Hoffnung angebracht. Das entlastet schonmal Viele, denen &#8222;Das Licht am Ende des Tunnels&#8220; abhanden gekommen war.<br \/>\nWir brauchen die Illusion, uns eine positive und lebenswerte Zukunft ausmalen zu k\u00f6nnen. Das motiviert uns, jeden Tag aufzustehen und unser Tagwerk zu beginnen. Die dauernde Unischerheit der Pandemie raubt den Menschen die Energie und erzeugt dauernden Stress. Wer keine Tr\u00e4ume mehr hegen kann, ist entweder schwer depressiv oder traumatisiert. KInder in Syrien z. B. die nur Krieg kennen, haben keine W\u00fcnsche mehr. Es hat sich nie gelohnt, welche zu haben. Das ist auf Dauer nicht gesund.<br \/>\nNun aber sind wieder realistische Zukuntspl\u00e4ne m\u00f6glich, welche \u00fcber die mateirelle oder gesundheitiche Existenzsicherung f\u00fcr uns und unsere Lieben hinausreichen. Ich sehe auch, dass wir verlernt haben, im Gegensatz zu unseren Eltern und der Gro\u00dfelterngeneration, mit existenziellen Krisen gut umzugehen. Dieses kleine Virus hat unsere Sicherheit so in den Grundfesten ersch\u00fcttern k\u00f6nnen, weil wir uns in einer falschen Sicherheit gewiegt haben in unserer domestizierten, durch technisierten, westlichen Welt, in der jede Abweichung von der gewohnten Routine gleich als elementare Fehlfunktion des Systems klassifiziert und unverz\u00fcglich ausgemerzt werden muss.<br \/>\nF\u00fcr manche Menschen ist scheinbare Sicherheit und Einfachheit &#8211; auch in der digitalen Welt &#8211; ja so selbstverst\u00e4ndlich geworden, es kr\u00e4nkt ihr Ego dass sie dem Virus gegen\u00fcber so hilflos und verletzlich sind, dass sie lieber einen Schuldigen im Au\u00dfen suchen. Das ist dann die Regierung eine Weltverschw\u00f6rung oder die Presse die sie bel\u00fcgt.<br \/>\nOffensichtlich f\u00f6rdert das den Stressabbau und die Verarbeitung der Situation, wenn man seine Gef\u00fchle der Wut und Ohnmacht auf eine \u00e4u\u00dfere Institution richten kann. Wir haben verlernt, wie verletzlich wir als menschliche Wesen sind. Es kr\u00e4nkt unser Ego, uns mit unserer eigenen Endlichkeit abfinden zu m\u00fcssen. Und die Vorstellung, dass wir einfach irgendwann nicht mehr existieren, ist ja die allergr\u00f6\u00dfte Kr\u00e4nkung f\u00fcr das Ego \u00fcberhaupt.<br \/>\nUm dieser Angst vor Ausl\u00f6schung zu entgehen fl\u00fcchtet man sich dann lieber in die abstrusesten Verschw\u00f6rungstheorien. Deswegen ist es ja auch so schwierig, mit Querdenkern und Verschw\u00f6rungstheoretikern zu reden. Sie m\u00fcssen sich dann halt entscheiden ob, sie &#8222;L\u00e4use oder Fl\u00f6he&#8220; haben wollen, sozusagen Pandemie versus Weltverschw\u00f6rung.<br \/>\nDas ist die klassische Double Bind Situation, wie Paul Watzlawick sie beschreibt: Wenn ich die Wahl habe, ist es mir lieber, von einer verr\u00fcckten Regierung bedroht zu werden oder von einem Virus das mich ausl\u00f6schen kann? Da ist es f\u00fcr Viele schwerer, sich der eigenen Angst und Ohnmacht zu stellen, denn das hie\u00dfe ja auch, sich diese Empfindungen des Ausgeliefert-Seins eingestehen zu m\u00fcssen.<br \/>\nDa ist es leichter, die Wut auf Irgendeinen da drau\u00dfen zu projizieren, der einem etwas B\u00f6ses will. Da hat man wenigstens noch die Illusion der Kontrolle und kann sich in Machtphantasien und gedanklichen Rache Orgien ergehen.<br \/>\nUnsicherheit ist aber auch eine Voraussetzung daf\u00fcr, sich lebendig zu f\u00fchlen, Kreativ zu werden und Zugang zu allen meinen inneren Ressourcen zu erlangen. Nur wenn ich mir meiner eigenen Verletzlichkeit und der Unsicherheit meiner Existenz voll bewusst bin, bin ich auch rein physiologisch und sensorisch gesehen vollkommen wach und aufmerksam dann f\u00fchle ich mich wirklich lebendig, weil ich in gr\u00f6\u00dftm\u00f6glichen Kontakt mit meiner Umwelt sein muss, um diese Unsicherheit auf ein Minimum reduzieren zu k\u00f6nnen; und das kann ich nur, wenn ich alle Energie darauf richte, meine Umwelt zu erkunden und zu verstehen. Daf\u00fcr ben\u00f6tige ich Vertrauen in meine F\u00e4higkeiten.<br \/>\nMich mit ihr in einem lebendigen Austausch zu f\u00fchlen, l\u00e4sst mich mich als Mensch wach, Energie geladen sowie 100 % im Hier und Jetzt existieren. Sobald dies in eine Stresssituation des Kampfes oder der Abwehr kippt, handle ich nur noch stammhirndominiert, mit Instinkt und Reflexen und habe nicht mehr die Flexibilit\u00e4t, mich auf die bedroliche Situation kreativ einzulassen. In unserer durch geplanten automatisierten, digitalisierten und abgesicherten Welt fehlt uns, denke ich, diese Erfahrung der Lebendigkeit. Herausgefordert aber nicht per s\u00e9 \u00fcberfordert zu werden. Dem S\u00e4belzahntiger in die Augen zu blicken, seinen Atem zu sp\u00fcren und seine Schnurhaare beben zu sehen,,, Und dann Eben nicht stammhirndominiert zu fl\u00fcchten, zu k\u00e4mpfen oder zu Erstarren. Sondern kreativ die Situation unter Kontrolle bringen zu wollen. Das ist das, was uns als Menschen ausmacht und wof\u00fcr wir biologisch, physiologisch und sensorisch optimal ausgestattet sind.<br \/>\nAuf den sogenannten Querdenkeraufm\u00e4rschen sehe ich \u00fcberwiegend stammhirndominierte Aggression in den wutverzerrten Gesichtern. Angst und Hass sind eben um vieles leichter\u00a0 anzutriggern als konstruktive Gef\u00fchle. Auch dies ist leider evolution\u00e4r biologisch zu erkl\u00e4ren.<br \/>\nDazu kommt in den sozialen Medien noch die &#8211; wie Erich Fromm so sch\u00f6n sagte &#8211; Mittelbarkeit von Informationen. Was Corona angeht, sieht man das sehr sch\u00f6n. Wir leben in einer Welt des H\u00f6rensagens.Wir haben unsere Medien, auf die wir uns was Informationen angeht, verlassen. Und genau die Menschen, die eben selbst keinen direkten Kontakt mit Corona und seinen Folgen haben, k\u00f6nnen die mittelbaren Informationen aus verschiedenen Quellen nicht mehr richtig bewerten.<br \/>\nDer Philosoph und Psychoanalytiker Erich Fromm illustriert das an dieser sch\u00f6nen Geschichte: Wenn er ans Meer fahren will und er vorher in der Zeitung liest von zu Hause, was dort steht wie das Wetter dort werden soll. Kommt er dort an und h\u00f6rt morgens in seinem Hotel den aktuellen Wetterbericht im lokalen Radio, ist dieser schon Etwas pr\u00e4ziser. Dann geht er ans Meer und dort sitzt ein Fischer bei seinem Boot und wenn er den fragt, wie das Wetter wird. Der schaut an den Himmel, schaut auf die Wellen, sp\u00fcrt den Wind ist den ganzen Tag drau\u00dfen und hat gelernt, auf das Wetter zu achten weil es f\u00fcr seine Arbeit wichtig ist, ist das dann eine m\u00f6glichst unmittelbare Information. Damit die einzig direkte und brauchbare. Besser ginge es nur noch wenn Fromm selbst eine Wetterstation er\u00f6ffnen w\u00fcrde, sich das Wissen eines Meteorologen aneignen und drei Jahre am Meer leben w\u00fcrde und jeden Tag am Strand sitzen und das Wetter beobachten dann w\u00e4re er vielleicht in der Lage eine \u00e4hnlich treffende Aussage zu machen wie der einheimische, der schon seit 50 Jahren dort lebt und aufgewachsen ist, f\u00fcr den die F\u00e4higkeit, das Wetter korrekt voraussagen zu k\u00f6nnen, von elementarer Bedeutung f\u00fcr sein Auskommen ist.<br \/>\nSo scheint es mir mit den Querdenkenden: Die Meisten haben nur mittelbare Information und wollen gar nicht in direkten Kontakt mit Corona-Erkrankten, LongCOVID-Betroffenen oder mit Menschen kommen, die diese Menschen pflegen, behandeln, mit ihnen leben und arbeiten &#8211; geschweige denn mit Jenen, die einen Angeh\u00f6rigen an Corona verloren haben. Dabei sind das die, die das selbst erlebt und aus eigener Erfahrung gepr\u00e4gt wurden. Eben nicht mittelbar durch H\u00f6rensagen. das ist wie fischen gehen wollen, aber Angst zu haben, in ein Boot zu steigen. Weder die Absicht noch die Intention der zwischen geschalteten Informationsverbreitern ist genau kenntlich und soll es auch nicht sein. Nachzuvollziehen ist schon gar nicht deren Legitimationm die die Internet-Vordenker auszeichnet, um Aussagen zu treffen.<br \/>\nBei einem meiner Patienten musste ich da mal &#8222;selektiv authentisch&#8220; handeln, indem ich ihn der Praxis habe verweisen m\u00fcssen. Er wollte mich nur\u00a0 verschw\u00f6rungstheoretisch missionieren. Daf\u00fcr ist eine Therapie nicht da.&#8220;<br \/>\nAKK: &#8222;Danke f\u00fcr <a href=\"http:\/\/marburg.news\/?p=8531\">das erkenntnisreiche Gespr\u00e4ch<\/a>!&#8220;<\/p>\n<p>* Anna Katharina Kelzenberg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im dritten und letzten Teil des Interviews kommt der Psychologe Dr. K. nochmals auf die seelischen Abwehrmechanismen zu sprechen, die durch Krisen wie die Corona-Pandemie aktiviert werden. 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