{"id":836,"date":"2017-07-10T18:56:58","date_gmt":"2017-07-10T16:56:58","guid":{"rendered":"http:\/\/marburg.news\/?p=836"},"modified":"2017-07-10T18:56:58","modified_gmt":"2017-07-10T16:56:58","slug":"planungshirn-spies-wuerdigte-20-jahre-behindertenbeirat","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/marburg.news\/?p=836","title":{"rendered":"Planungshirn: spies w\u00fcrdigte 20 Jahre Behindertenbeirat"},"content":{"rendered":"<p>Seit 1997 vertritt der Behindertenbeirat die Interessen von Menschen mit Behinderung in Marburg. Zum 20-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um w\u00fcrdigte Oberb\u00fcrgermeister Dr. Thomas Spies das ehrenamtliche Engagement und die Expertise der kommunalpolitisch Aktiven als &#8222;unverzichtbar&#8220;. <!--more--><br \/>\n&#8222;Der Behindertenbeirat ist als starke und kompetente Stimme von Menschen mit Behinderungen aus der Marburger Kommunalpolitik nicht mehr wegzudenken&#8220;, gratulierte Oberb\u00fcrgermeister Spies den Jubilaren bei einem gemeinsamen R\u00fcckblick am Montag (10. Juli) im Magistratssitzungszimmer des Rathauses. &#8222;Sie suchen sich Ihre eigenen Schwerpunktthemen, um H\u00fcrden f\u00fcr Menschen mit Behinderung zu identifizieren und abzubauen. Gleichzeitig beteiligen Sie sich an politischen Entscheidungen in der Stadt, indem Sie regelm\u00e4\u00dfig, verl\u00e4sslich und mit enormer Sachkenntnis Stellung beziehen.&#8220;<br \/>\nDer Behindertenbeirat stelle sicher, dass Inklusion \u00fcberall mitgedacht werde und damit &#8222;das Leben aller Menschen in Marburg verbessert wird&#8220;, erkl\u00e4rte Spies. Inzwischen ist das Gremium bereits in seiner f\u00fcnften Wahlperiode. Die Anf\u00e4nge indes waren f\u00fcr die Engagierten alles andere als barrierefrei.<br \/>\n&#8222;Der ersten Sitzung des Behindertenbeirats am 3. Juli 1997 gingen jahrelange Bem\u00fchungen der Behindertenverb\u00e4nde voraus&#8220;, blickte der Mitbegr\u00fcnder und seitherige Vorsitzende Franz-Josef Visse zur\u00fcck. &#8222;Wir wollten das 1994 im Grundgesetz verankerte Benachteiligungsverbot in Marburg umsetzen und selbst gestalten.&#8220;<br \/>\nNach 20 Jahren erfolgreicher Arbeit hat der Behindertenbeirat &#8222;durch konstruktive Zusammenarbeit mit den politisch Verantwortlichen und der Verwaltung zu wesentlichen Ver\u00e4nderungen f\u00fcr eine gr\u00f6\u00dfere Barrierefreiheit in der Stadt Marburg beigetragen&#8220;, res\u00fcmierte Visse. Durch &#8222;angemessene Forderungen bei notwendigen Ver\u00e4nderungen und Kompromissbereitschaft&#8220; habe sich der Behindertenbeirat in der politischen Landschaft Achtung verschafft und ein Umdenken bei allen politischen Parteien und der st\u00e4dtischen Verwaltung bewirkt. &#8222;Wir haben innerhalb der vorgegeben finanziellen Rahmenbedingungen nach umsetzbaren L\u00f6sungen gesucht und sie gefunden&#8220;, sagte der Vorsitzende.<br \/>\n1995 verabschiedete die Stadtverordnetenversammlung die Gesch\u00e4fts- und Wahlordnung, sodass der Behindertenbeirat 1997 zum ersten Mal gew\u00e4hlt werden konnte. Im Beirat sind 16 Menschen mit Behinderungen, ein Mitglied des Magistrats und je ein Mitglied der Parlamentsparteien. Beratend sind zudem Wohlfahrtsverb\u00e4nde vertreten, die in Marburg in der Behindertenarbeit t\u00e4tig sind.<br \/>\nDie Schwerbehinderten werden von einer Delegiertenversammlung gew\u00e4hlt, die sich aus Vertreterinnen und Vertretern der Behindertenvereine und -einrichtungen sowie von nichtorganisierten Menschen mit Behinderung zusammensetzt. Das Gremium tagt viertelj\u00e4hrlich. Es hat Antragsrecht an den Magistrat sowie Rederecht in den Aussch\u00fcssen des Parlaments.<br \/>\nAuf Antrag des Behindertenbeirats verpflichtete sich die Universit\u00e4tsstadt Marburg, die Bestimmungen des Landesgleichstellungsgesetzes auch im kommunalen Bereich zu \u00fcbernehmen. Profitiert hat der Behindertenbeirat zudem von der Novellierung der Hessischen Bauordnung, europaweit geltenden Regeln f\u00fcr barrierefreien Nahverkehr und Antidiskriminierungsgesetzen in Bund und Land.<br \/>\nDie Beiratsmitglieder, von denen mit Visse, Carola Ewinkel und Dr. Heinz Willi Bach noch heute drei Gr\u00fcndungsmitglieder aktiv sind, arbeiten in themenbezogenen Arbeitsgruppen. Regelm\u00e4\u00dfig treffen sich derzeit die Arbeitsgruppen in den Bereichen Bau und Verkehr, Inklusion von Kindern und Jugendlichen sowie Leichte Sprache.<br \/>\nDie Arbeitsgruppe Bau und Verkehr war entscheidend daran beteiligt, die Zusammenarbeit von st\u00e4dtischem Bauamt und Behindertenverb\u00e4nden im &#8222;Runden Tisch Bau&#8220; zu institutionalisieren. Gemeinsam mit weiteren Interessenvertretern und Besch\u00e4ftigten von Stra\u00dfenverkehrsbeh\u00f6rde, Hoch- und Tiefbau der Stadt ber\u00e4t die Arbeitsgruppe dort bei aktuellen Bauma\u00dfnahmen in Sachen Barrierefreiheit bei Bestandsgeb\u00e4uden, Verkehrssituationen, Neubauten und Umgestaltungen.<br \/>\n&#8222;Bei l\u00e4ngeren Planungs- und Realisierungsprozessen ist es von besonderer Bedeutung, eine kontinuierliche Beteiligung sicherzustellen, um auf Planungs\u00e4nderungen zeitnah reagieren zu k\u00f6nnen&#8220;, betonte Visse. Er lobte das Marburger Beteiligungsverfahren als &#8222;richtungsweisend f\u00fcr die Mitarbeit an Gro\u00dfprojekten&#8220;.<br \/>\nDer Runde Tisch war an allen gr\u00f6\u00dferen Neubauten und Umgestaltungen der letzten Jahre wie beim Sport- und Freizeitbad AquaMar, Erwin-Piscator-Haus (EPH), Hauptbahnhof mit Bahnhofsvorplatz, Sozialamt, Schulen und Kinderg\u00e4rten beteiligt. Auch universit\u00e4re Gro\u00dfprojekte wie die neue Universit\u00e4tsbibliothek inklusive Campus Firmanei sowie die Verkehrswege des Campus Lahnberge wurden vom Runden Tisch begleitet.<br \/>\nEine eigene Haushaltsstelle f\u00fcr Bauarbeiten wie automatische T\u00fcr\u00f6ffner, Bordsteinabsenkungen oder auch Markierungen von Treppenstufen erlaubt die kurzfristige Umsetzung von kleineren und mittleren Ma\u00dfnahmen. Inzwischen wurden auf Grundlage einer Priorit\u00e4tenliste des Runden Tisches die Zug\u00e4nge der meisten Schulen, B\u00fcrgerh\u00e4user, Verwaltungsgeb\u00e4ude und Kinderg\u00e4rten durch Rampen, Aufz\u00fcge und Treppenlifte behindertengerechter gestaltet.<br \/>\nDie Arbeitsgruppe Inklusion behinderter Kinder und Jugendlicher hat sich erfolgreich f\u00fcr die \u00d6ffnung von Freizeit- und Ferienangeboten f\u00fcr junge Menschen mit Behinderung eingesetzt. Durch die Zusammenarbeit mit der st\u00e4dtischen Jugendf\u00f6rderung wurden hauptamtliche Betreuerinnen und Betreuer im Umgang mit behinderten Freizeitteilnehmenden geschult.<br \/>\nAuf Initiative der AG Inklusion wurde die Wahl zum Kinder- und Jugendparlament (KiJuPa) auch f\u00fcr Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler von Internaten &#8211;<br \/>\nzum Beispiel der Deutschen Blindenstudienanstalt (BliStA) &#8211; ge\u00f6ffnet. Die Arbeitsgruppe begleitete zudem die Erstellung des Teilhabeplans 2016 und des Marburger Aktionsplans 2017 zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UNBRK).<br \/>\nF\u00fcr die Verwendung von Leichter Sprache in Stadt und Verwaltung setzt sich die AG Leichte Sprache ein. Menschen mit Lernschwierigkeiten sollen dar\u00fcber Zugang zu wichtigen Informationen bekommen.<br \/>\nDie AG fordert, dass \u00fcber das eigene Internetangebot der Stadt in Leichter Sprache hinaus wichtige Brosch\u00fcren und Informationsmaterialien entsprechend verst\u00e4ndlich dargestellt werden. Einladungen und Protokolle des Behindertenbeirats wurden bereits in Leichte Sprache \u00fcberarbeitet.<br \/>\nNeben den drei st\u00e4ndigen Arbeitsgruppen bildet der Behindertenbeirat bei Bedarf aktuelle, anlassbezogene AGs. Dazu z\u00e4hlen die AG Stadtf\u00fchrer, die AG Soziale Sicherung sowie die AG Behindertenfahrdienst, die jeweils beratend t\u00e4tig waren und je eigene Erfolge vorzuweisen haben. Zum Europ\u00e4ischen Jahr der Menschen mit Behinderungen 2003 (EJMB)gr\u00fcndete sich au\u00dferdem eine f\u00fcr ein Jahr befristete Arbeitsgruppe.<br \/>\n&#8222;In den vergangenen 20 Jahren haben wir nat\u00fcrlich auch von ver\u00e4nderten rechtlichen Rahmenbedingungen auf Landes-, Bundes- und Europ\u00e4ischer Ebene profitiert&#8220;, erkl\u00e4rte Visse. &#8222;Dennoch bleibt auch heute noch rechtlich viel zu tun beispielsweise bei der Nachr\u00fcstung von Bestandsgeb\u00e4uden, Bestandsfahrzeugen im Nahverkehr&#8220; und bei privaten Angeboten.<br \/>\n&#8222;Die Universit\u00e4tsstadt Marburg genie\u00dft heute auch \u00fcberregional den Ruf einer behindertenfreundlichen Stadt&#8220;, fasste Oberb\u00fcrgermeister Spies zusammen. Nicht zuletzt durch das Engagement des Behindertenbeirates konnte sich Marburg als eine von vier Finalisten beim Europ\u00e4ischen Preis f\u00fcr Barrierefreiheit &#8211; dem Access City Award 2012 &#8211; unter 114 Bewerberst\u00e4dten aus 23 L\u00e4ndern durchsetzen.<\/p>\n<p>* pm: Stadt Marburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit 1997 vertritt der Behindertenbeirat die Interessen von Menschen mit Behinderung in Marburg. 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