{"id":804,"date":"2017-07-03T15:34:52","date_gmt":"2017-07-03T13:34:52","guid":{"rendered":"http:\/\/marburg.news\/?p=804"},"modified":"2017-07-04T04:38:39","modified_gmt":"2017-07-04T02:38:39","slug":"ingegrationshilfe-ehrenbrief-des-landes-hessen-fuer-alexander-pevzner","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/marburg.news\/?p=804","title":{"rendered":"Integrationshilfe: Ehrenbrief des Landes Hessen f\u00fcr Alexander Pevzner"},"content":{"rendered":"<p>Den Ehrenbrief des Landes Hessen hat Oberb\u00fcrgermeister Dr. Thomas Spies an Alexander Pevzner \u00fcbergeben. Damit werden sein Einsatz f\u00fcr den Umbau der Synagoge und sein Wirken in der Integrationsarbeit gew\u00fcrdigt. <!--more--><br \/>\nIn seiner Rolle beim Umbau der Synagoge an der Liebigstra\u00dfe werde Pevzner f\u00fcr immer unvergessen bleiben, sagte Spies in der Feierstunde zu Ehren des stellvertretenden Vorsitzenden der J\u00fcdischen Gemeinde Marburg in der Synagoge: &#8222;Diese R\u00e4ume tragen Ihre Spuren, Ihre Handschrift, Ihre Erinnerung.&#8220; Pevzners ausgepr\u00e4gtes und au\u00dfergew\u00f6hnliches Engagement f\u00fcr die Synagoge und damit auch f\u00fcr die Universit\u00e4tsstadt Marburg sei einer Auszeichnung w\u00fcrdig, erkl\u00e4rte Spies.<br \/>\nDass sich der gr\u00f6\u00dfte Schatz, den man besitzt, im eigenen Haus befindet, in der eigenen Stadt, der eigenen Gemeinde, diese Erfahrung habe man auch in der J\u00fcdischen Gemeinde gemacht, machte Monika Bunk deutlich. Sie erz\u00e4hlte die Geschichte von Rabbi Eisik, der auszog, um einen goldenen Schatz zu suchen, von dem er getr\u00e4umt hatte, um ihn dann schlie\u00dflich in seinem eigenen Haus zu finden.<br \/>\nEin goldener Schatz sei es nicht gewesen, den Pevzner mitgebracht habe, aber &#8222;einen goldenen Verstand und goldene H\u00e4nde, die unerm\u00fcdlich gearbeitet haben&#8220;. Die J\u00fcdische Gemeinde freue sich sehr, dass ihr stellvertretender Vorsitzender an dem Ort ausgezeichnet werde, zu dessen Gestaltung er so ma\u00dfgeblich mit beigetragen habe.<br \/>\nPevzner wurde 1932 im ukrainischen Charkow geboren. Erst mit 60 Jahren reiste er mit seiner Familie nach Deutschland aus, um hier noch einmal ein neues Leben zu beginnen. Das tat er aus der \u00dcberzeugung heraus, dass Deutschland &#8222;seine nationalsozialistische Vergangenheit bearbeitet und verarbeitet&#8220; habe, betonte Oberb\u00fcrgermeister Spies.<br \/>\nAllein daf\u00fcr geb\u00fchre ihm Dank. Die Familie Pevzner war damals die erste Familie, die mit dem Status der sogenannten &#8222;Kontingentfl\u00fcchtlinge&#8220; im Landkreis Marburg-Biedenkopf ankam. Danach folgten weitere Zuwanderer.<br \/>\n&#8222;Und sie waren hier v\u00f6llig verloren&#8220;, berichtete Pevzner in seiner Dankesrede. Um den Menschen, die meist kein Wort Deutsch sprachen, zu helfen, setzte er sich ein. Er hatte ein offenes Ohr, er dolmetschte, er half bei der Wohnungssuche.<br \/>\nSein Engagement in der Sozial- und Integrationsarbeit sei ein zentraler Aufgabenbereich gewesen, f\u00fchrte der Oberb\u00fcrgermeister weiter aus. &#8222;F\u00fcr viele im Landkreis waren Sie der erste Ansprechpartner.&#8220;<br \/>\nAndere Zuwanderer mit den eigenen Erfahrungen an die Hand zu nehmen, sei enorm wichtig und helfe den Menschen, anzukommen, betonte Spies. &#8222;Wir w\u00fcrden uns w\u00fcnschen, dass das viel \u00f6fter gel\u00e4nge.&#8220;<br \/>\nAuch Ehrenb\u00fcrger Amnon Orbach w\u00fcrdigte den Einsatz von Pevzner. Er sei einer seiner besten Freunde, erkl\u00e4rte der Vorsitzende der J\u00fcdischen Gemeinde. Obwohl sie beide aus ganz verschiedenen geografischen Ecken gekommen seien und bei ihrem Kennenlernen beide noch kein Deutsch sprachen, habe es eine Verbundenheit gegeben, die gewachsen sei und sich vergr\u00f6\u00dfert habe.<br \/>\n&#8222;Du warst der Chef der Sozialarbeit unserer Gemeinde&#8220;, sagte Orbach zu Pevzner. Auch beim Umbau der Synagoge, in der kein Quadratzentimeter so hatte bleiben k\u00f6nnen, wie er anfangs war, habe Pevzner Mut und Verantwortlichkeit bewiesen.<br \/>\nDas best\u00e4tigte auch Bauamtsleiter J\u00fcrgen Rausch in seiner Ansprache. &#8222;Uns verbindet der Bau dieser wunderbaren Synagoge, f\u00fcr dessen Umsetzung Sie sich in herausragender Weise eingesetzt haben&#8220;, sagte Rausch.<br \/>\nEs sei das sch\u00f6nste Projekt in den 25 Jahren seiner T\u00e4tigkeit f\u00fcr die Stadt Marburg. Nicht nur deshalb sei es herausragend, weil es gut geworden sei, sondern auch und vor allem wegen der guten Zusammenarbeit, und weil es so viel Spa\u00df gemacht habe.<br \/>\nPevzner habe f\u00fcr den Umbau mit einer Truppe Handwerker parat gestanden. Sein Engagement habe die Stadt ermutigt, das Projekt \u00fcberhaupt zu starten.<br \/>\n&#8222;Sie haben uns Sicherheit und Zuversicht gegeben&#8220;, lobte der Baudirektor den Geehrten. Pevzner sei ein erfahrener, besonnener und tatkr\u00e4ftiger Ansprechpartner gewesen, der sich durch nichts habe aus der Ruhe bringen lassen.<br \/>\nDie Tatsache, dass die Baukosten f\u00fcr die Synagoge am Ende nur 750.000 Euro betrugen, obwohl sie zuvor auf \u00fcber eine Million gesch\u00e4tzt worden waren, mache deutlich, was Pevzner geleistet habe. Sein Mut und seine Kraft verdienten h\u00f6chsten Respekt und Anerkennung.<br \/>\nAuch Nachbarn und Gemeindemitglieder dankten dem 85-j\u00e4hrigen Mitb\u00fcrger daf\u00fcr, dass er immer ein offenes Ohr f\u00fcr sie gehabt und sie tatkr\u00e4ftig unterst\u00fctzt habe. Enkelin Alexandra Pevzner stellte in ihrem Gru\u00dfwort die Tugend in den Vordergrund, die ihr Gro\u00dfvater sie gelehrt habe: Vor allem hob sie den Willen hervor, einen Weg zu gehen, auch wenn keine Stra\u00dfe und keine Hoffnung zu sehen sind.<br \/>\n&#8222;Mein Opa ist ein Sturkopf&#8220;, erkl\u00e4rte sie schmunzelnd. Mit seinem st\u00e4hlernen Willen &#8211; nicht umsonst habe er Jahrzehnte in der Stahlindustrie gearbeitet &#8211;<br \/>\nhabe er viele W\u00e4nde in diesem Geb\u00e4ude und in seinem Leben durchsto\u00dfen. Mit diesem Willen habe er sich nun auch nach einem schweren Sturz im Februar, nach dem er zun\u00e4chst komplett gel\u00e4hmt war, wieder zur\u00fcckgek\u00e4mpft.<br \/>\nDass die J\u00fcdische Gemeinde weiter auf ihn z\u00e4hlt, machte Orbach klar: &#8222;Es gibt noch viele Projekte, die auf Dich warten.&#8220; Pevzner versprach, dass er versuche, wieder auf die Beine zu kommen.<br \/>\nIn seiner Dankesrede erkl\u00e4rte er, dass er nichts von dem, was er geleistet habe, allein habe leisten k\u00f6nnen. Er dankte allen Beteiligten f\u00fcr ihre Unterst\u00fctzung beim Umbau der Synagoge wie auch in der Sozial- und Integrationsarbeit. Ein Dank ging auch an den Freund Orbach f\u00fcr das &#8222;wundervolle Miteinander&#8220; im Vorstand der J\u00fcdischen Gemeinde.<br \/>\n&#8222;Immigration ist eine riesige Herausforderung&#8220;, erkl\u00e4rte Pevzner. &#8222;Man l\u00e4sst alles hinter sich &#8211; die Kultur, die Sprache, das Land, das Umfeld, den Status, den man hatte.&#8220; Im Rahmen seiner M\u00f6glichkeiten habe er versucht, anderen Immigranten bei ihrem Start in Deutschland zu helfen. Er und seine Enkelin Alexandra dankten auch Deutschland als dem Land, das sie offen empfangen habe und das zu einem Zuhause geworden sei.<br \/>\nPevzner wurde am 15. Juni 1932 in Charkow in der Ukraine in eine j\u00fcdische Familie geboren. Sein Vater war Ingenieur, seine Mutter \u00dcbersetzerin f\u00fcr Englisch-Russisch.<br \/>\n1941 wurde die Familie gemeinsam mit dem Betrieb, an dem der Vater als leitender Ingenieur t\u00e4tig war, nach Nischni Tagil im Ural Gebiet evakuiert. Dort absolvierte Pevzner eine weiterf\u00fchrende Schule. 1949 begann er ein Studium an der Staatlichen Technischen Universit\u00e4t des Uralgebiets in Jekaterinburg.<br \/>\n1950 wechselte er an die Nationale Technische Universit\u00e4t &#8222;Polytechnisches Institut Charkow&#8220;, wo er sein Studium 1954 als Diplom-Ingenieur abschloss. Seine erste Berufserfahrung sammelte Pevzner am Projektierungsinstitut Orgchermet in Charkow. Von 1956 bis zu seiner Ausreise nach Deutschland 1992 arbeitete er am Projektierungsinstitut Giprostahl.<br \/>\nDurch eine &#8211; in den 80er Jahren begonnene &#8211; Kooperation seines Arbeitgebers mit tschechoslowakischen und ostdeutschen Metallurgiewerken lernte er Deutschland auf Dienstreisen kennen. Dabei kam Pevzner zu der \u00dcberzeugung, dass &#8222;Deutschland die nationalsozialistische Vergangenheit verarbeitet&#8220; und die Entwicklung zu einer friedlichen Zukunft eingeschlagen habe. Das motivierte ihn sp\u00e4ter dazu, seine gesamte Gro\u00dffamilie von der Umsiedlung zu \u00fcberzeugen.<br \/>\nBereits kurze Zeit nach seiner Umsiedlung nach Deutschland und in den Landkreis Marburg-Biedenkopf engagierte sich Pevzner ehrenamtlich f\u00fcr die J\u00fcdische Gemeinde Marburg. Bei den ersten Vorstandswahlen nach Gr\u00fcndung des Vereins im Jahr 1998 wurde er zum stellvertretenden Vorsitzenden gew\u00e4hlt. Diese Funktion \u00fcbt er seitdem ununterbrochen bis zum heutigen Tag aus.<\/p>\n<p>* pm: Stadt Marburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Den Ehrenbrief des Landes Hessen hat Oberb\u00fcrgermeister Dr. Thomas Spies an Alexander Pevzner \u00fcbergeben. 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