{"id":7603,"date":"2021-08-18T12:22:00","date_gmt":"2021-08-18T10:22:00","guid":{"rendered":"http:\/\/marburg.news\/?p=7603"},"modified":"2021-08-18T12:22:00","modified_gmt":"2021-08-18T10:22:00","slug":"willkommen-daheim-wildkatzen-kehren-nach-marburg-zurueck","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/marburg.news\/?p=7603","title":{"rendered":"Willkommen daheim: Wildkatzen kehren nach Marburg zur\u00fcck"},"content":{"rendered":"<p>Die Wildkatzen kommen nach Marburg. Sie erobert sich ihren Lebensraum in Deutschland langsam zur\u00fcck. <!--more--><br \/>\nDie Wildkatze. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich bis in die Gebirgsw\u00e4lder rund um Marburg. Erste Hinweise auf die R\u00fcckkehr der Wildkatze hat die Untere Naturschutzbeh\u00f6rde (UNB) der Stadt vor vier Jahren von J\u00e4gerinnen und J\u00e4gern sowie Biologen erhalten. Die Menschen werden gebeten, R\u00fccksicht auf die gef\u00e4hrdeten Tiere des Waldes zu nehmen.<br \/>\nWer tote wildfarbene Katzen am Stra\u00dfenrand rund um Marburg entdeckt, sollte sie melden. Ihre Gene werden f\u00fcr den Artenschutz analysiert.<br \/>\n&#8222;Dass die Wildkatze zur\u00fcck in die W\u00e4lder Hessens kehrt, ist eine gute Nachricht&#8220;, sagte B\u00fcrgermeister Wieland St\u00f6tzel. Die Wildkatze habe recht hohe Anspr\u00fcche an ihren Lebensraum, die stellvertretend f\u00fcr die Anspr\u00fcche vieler waldgebundener Tierarten stehe. &#8222;Daher gilt die Wildkatze als eine sogenannte &#8222;Leittierart&#8220;.<br \/>\nDas bedeutet: Wo sich die Wildkatze wohlf\u00fchlt, da k\u00f6nnen auch andere bedrohte Tierarten wie Baummarder, Haselmaus oder Luchs wieder heimisch werden.&#8220; Fr\u00fcher war die Europ\u00e4ische Wildkatze in ganz Deutschland und somit auch in Hessen weit verbreitet, berichtete Barbara Zimmermann von der UNB. Lebensraum der Europ\u00e4ischen Wildkatze sind naturnahe, st\u00f6rungsarme, strukturreiche Laub- und Mischw\u00e4lder mit alten Baumh\u00f6hlen, viel Unterholz und Totholz, gestuften Waldr\u00e4ndern und kleinen Lichtungen f\u00fcr die M\u00e4usejagd.<br \/>\nDurch Bejagung und andere Eingriffe in ihren Lebensraum war die Art bis Mitte des 20. Jahrhunderts fast ausgestorben. Wenige Exemplare lebten zersplittert. Doch seit etwa 20 Jahren eroberten die Wildkatzen ihren Lebensraum langsam zur\u00fcck.<br \/>\nlangsam zur\u00fcck. &#8222;Inzwischen erstreckt sich ihr Verbreitungsgebiet in Hessen \u00fcber den Taunus, Vogelsberg und Spessart, das Lahn-Dill-Bergland, das hessische Rothaargebirge und vom hessischen Bergland bis in den Reinhardswald&#8220;, wei\u00df Zimmermann.<br \/>\nMit der &#8222;Lockstock-Methode&#8220; hat die Stadt Marburg deshalb 2019 die Verbreitung der Wildkatze im Stadtgebiet erfasst, ohne die Tiere dabei in ihrem nat\u00fcrlichen Verhalten zu beeinflussen. Daf\u00fcr wurden von Februar bis April 2019 angeraute Holzpfl\u00f6cke an geeigneten Standorten im Wald aufgestellt und mit Baldrian bespr\u00fcht.<br \/>\nDieser Duft wirkt auf die Wildkatzen insbesondere w\u00e4hrend der Paarungszeit von Januar bis April unwiderstehlich. Die Wildkatzen reiben sich an diesen St\u00f6cken und hinterlassen somit Haarproben, die eingesammelt sowie genetisch untersucht werden.<br \/>\nDie Methode ist recht aufw\u00e4ndig. Die Stadt Marburg war deshalb auf Unterst\u00fctzung angewiesen. Sie kam von J\u00e4gerinnen und J\u00e4gern, F\u00f6rster*innen, Revierp\u00e4chter*innen sowie von vielen Freiwilligen aus Naturschutzverb\u00e4nden.<br \/>\n&#8222;Gerade die J\u00e4gerinnen und J\u00e4ger konnten am ehesten \u00fcber Sichtungen von Wildkatzen berichten und wussten, wo eine Aufstellung von Lockst\u00f6cken am vielversprechendsten war&#8220;, erl\u00e4uterte Zimmermann. So wurden im Stadtgebiet 38 Lockst\u00f6cke aufgestellt. Sie wurden von Februar bis April w\u00f6chentlich kontrolliert.<br \/>\n&#8222;Wir stehen au\u00dferdem in engem Austausch mit dem Bund f\u00fcr Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)&#8220;, berichtete Zimmermann. So schulte die Wildkatzenexpertin Susanne Seip vom BUND Hessen alle freiwilligen Betreuerinnen und Betreuer von Lockst\u00f6cken und stellte teilweise die daf\u00fcr notwendigen Materialien zur Verf\u00fcgung. &#8222;F\u00fcr die Unterst\u00fctzung zum Schutz der bedrohten Tiere in Marburg und Umgebung danken wir als Stadt allen Helferinnen und Helfern ausdr\u00fccklich&#8220;, betonte Umweltdezernent St\u00f6tzel.<br \/>\nNach EU-Recht gilt die Europ\u00e4ische Wildkatze als &#8222;streng zu sch\u00fctzende Art von gemeinschaftlichem Interesse&#8220;. Nach dem Bundesnaturschutzgesetz geh\u00f6rt sie zu den &#8222;besonders gesch\u00fctzten Arten&#8220; und ist in der &#8222;Roten Liste&#8220; Deutschlands ebenfalls als &#8222;gef\u00e4hrdet&#8220; eingestuft.<br \/>\nDas bedeutet, dass Wildkatzen weder gefangen, noch get\u00f6tet werden d\u00fcrfen. Zudem ist es verboten, sie absichtlich zu st\u00f6ren sowie Fortpflanzungs- und Ruhest\u00e4tten der Wildkatze zu besch\u00e4digen oder gar zu vernichten. Au\u00dferdem d\u00fcrfen sich Privatpersonen keine toten Tiere oder auch nur Teile von ihnen aneignen.<br \/>\nDenn trotz aller Schutzma\u00dfnahmen kommen die seltenen Tiere zu Tode: Die h\u00e4ufigste Todesursache f\u00fcr Wildkatzen ist heutzutage der Verkehr. So wurden laut UNB mehrere tote Wildkatzen rund um das Naturschutz- und FFH-Gebiet &#8222;Kleine Lummersbach&#8220; zwischen Elnhausen und Dilschhausen, auf der Stra\u00dfe zwischen Marbach und dem Kreisel im Bereich des Pharmastandort G\u00f6rzhausen-Michelbach sowie an Kreisstra\u00dfen wie der Cyriaxstra\u00dfe, der Hermersh\u00e4user Stra\u00dfe und der Graf-von-Stauffenberg-Stra\u00dfe gefunden.<br \/>\nInsgesamt waren es zw\u00f6lf \u00fcberfahrene Tiere. Im Durchschnitt ist das eines pro Jahr.<br \/>\n&#8222;Das sind nur die bekannten F\u00e4lle&#8220;, erkl\u00e4rte Zimmermann. &#8222;Wir gehen von einer hohen Dunkelziffer aus.&#8220; Die Untere Naturschutzbeh\u00f6rdeappelliert zum Schutz der Tiere, au\u00dferhalb der Ortschaften insbesondere in der D\u00e4mmerung und nachts die Fahrgeschwindigkeit auf 70 Stundenkilometer zu reduzieren.<br \/>\nNeben dem Verkehrstot droht Wildkatzen vermehrt die Gefahr von Infektionskrankheiten, weil menschliche Lebensr\u00e4ume immer n\u00e4her an ihre Lebensr\u00e4ume heranr\u00fccken. So kommen sie zunehmend in Kontakt mit Hauskatzen und infizieren sich mit deren Krankheiten. Auch Kreuzungen mit Hauskatzen gef\u00e4hrden die Wildpopulation.<br \/>\nDie Stadt Marburg bittet darum, Todfunde von Wildkatzen zu melden. Das Fellmuster von Wildkatzen &#8211; insbesondere bei den erwachsenen Katzen &#8211; wirkt grau-gelb bis -braun verwaschen, wenig kontrastreich und stumpf.<br \/>\nWichtigstes Erkennungsmerkmal der Wildkatze ist vor allem ihr breiter, buschiger Schwanz mit zwei bis drei schwarzen Ringen und einem schwarzen stumpfen Ende. Die Schwanz-Enden von Hauskatzen sind dagegen meist spitz zulaufend.<br \/>\nDen Totfunden wird dann von dazu berechtigten Beh\u00f6rdenmitarbeiterinnen oder -mitarbeitern Genmaterial entnommen. Erst mittels Gen-Analyse kann dann gesichert festgestellt werden, ob es sich tats\u00e4chlich um eine Wildkatze oder eine Hauskatze handelte.<br \/>\nDiese Informationen helfen, Verbreitungsgebiet und Bestand der Wildkatzen sowie Gefahrenquellen und Unfallschwerpunkte zu erfassen und gegebenenfalls Ma\u00dfnahmen zu entwickeln.<br \/>\nZum Schutz der Wildkatzen k\u00f6nnen alle beitragen. Die Stadt Marburg bittet die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger, Hunde beim Spazieren im Wald anzuleinen, Hauskatzen in der Kernstadt &#8211; insbesondere aber in den D\u00f6rfern und Siedlungsrandlagen &#8211; regelm\u00e4\u00dfig zu impfen und zu entwurmen, damit keine Krankheiten auf Wildkatzen \u00fcbertragen werden, au\u00dferhalb geschlossener Ortschaften in der D\u00e4mmerung sowie bei Nacht mit dem Auto nicht schneller als 70 Stundenkilometer zu fahren, damit die Tiere ausweichen k\u00f6nnen sowie Todfunde von Wildkatzen an die Untere Naturschutzbeh\u00f6rde zu melden.<br \/>\nDer BUND setzt sich mit seinem Projekt &#8222;Rettungsnetz Wildkatze&#8220; ebenfalls f\u00fcr den Schutz der bedrohten Tierart ein. Bundesweit untersuchen Natursch\u00fctzer*innen die Entwicklung der Best\u00e4nde, untersuchen Gefahrenquellen und machen die \u00d6ffentlichkeit auf das Thema aufmerksam. Eine \u00dcbersicht \u00fcber das Verbreitungsgebiet der Wildkatze in Deutschland gibt es auf <a href=\"http:\/\/www.wildkatzenwegeplan.de\">www.wildkatzenwegeplan.de<\/a>.<br \/>\nMehr Informationen zur Europ\u00e4ischen Wildkatze findet sich unter <a href=\"http:\/\/www.bund.net\/wildkatze\">www.bund.net\/wildkatze<\/a>.<\/p>\n<p>* pm: Stadt Marburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Wildkatzen kommen nach Marburg. 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