{"id":6453,"date":"2021-02-03T14:22:12","date_gmt":"2021-02-03T13:22:12","guid":{"rendered":"http:\/\/marburg.news\/?p=6453"},"modified":"2021-02-03T14:22:12","modified_gmt":"2021-02-03T13:22:12","slug":"betrueger-brauchen-bloede-polizei-warnt-vor-kriminellen-anrufen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/marburg.news\/?p=6453","title":{"rendered":"Betr\u00fcger brauchen Bl\u00f6de : Polizei warnt vor kriminellen Anrufen"},"content":{"rendered":"<p>Mehrere Menschen erhielten in der ersten Februar-Woche Anrufe von Betr\u00fcgern. Sie gaben sich beispielsweise als Microsoft-Mitarbeiter oder Bankangestellte aus <!--more--><br \/>\nEin Anrufer behauptete, <a href=\"http:\/\/marburg.news\/?p=5907\">er sei von Microsoft<\/a> und gab an, dass der Computer der angerufenen Person gehackt worden sei. Nun ben\u00f6tige er Zugriffdarauf, um ein Anti-Viren-Programm aufzuspielen. Zudem riefen angebliche Bankmitarbeiter an, um vorgeblich notwendige Erneuerungen oder Ver\u00e4nderungen zum Bankkonto als Anlass zu nehmen, vertrauliche Daten zu erfragen.<br \/>\nBeide Maschen verliefen erfolgreich f\u00fcr die Betr\u00fcger: So entstand in einem Fall ein vierstelliger Schaden, da der angebliche Microsoft-Mitarbeiter den kompletten Fernzugriff auf den Computer erhielt und ihm auch die Zugangsdaten zum Online-Bankkonto genannt wurden.<br \/>\nDer angebliche Bankmitarbeiter hatte es bereits geschafft, eine \u00dcberweisung von 25.000 Euro durchzuf\u00fchren. Gl\u00fccklicherweise war es m\u00f6glich, diese noch nachtr\u00e4glich r\u00fcckg\u00e4ngig zu machen.<br \/>\nBeide Verfahrensweisen sind nur ein Auszug aus etlichen Maschen, die bereits oft thematisiert wurden und als &#8222;bekannt&#8220; gelten. Und dennoch: jeder erfolgreiche Betrug zeigt, dass noch mehr dar\u00fcber informiert und gesprochen werden muss.<br \/>\nWie oft war bei diesen F\u00e4llen eine Verunsicherung der Opfer ein wichtiger Faktor. Mangelnde Kenntnis oder auch eine gewisse Unsicherheit in Sachen Online-Gesch\u00e4fte oder PC-Programme wird durch den Anrufer schnell festgestellt und als Einstieg genutzt. Die wichtigsten Hinweise haben dauerhaft G\u00fcltigkeit.<br \/>\n&#8222;Geben Sie generell keine pers\u00f6nlichen Daten am Telefon und an fremde Personen weiter&#8220;, r\u00e4t Polizeisprecherin Yasmine Hirsch. &#8222;Geben Sie niemals Zugangsdaten oder PINs weiter- insbesondere zu Ihrem (Online-) Konto! Bleiben Sie misstrauisch, beenden Sie im Zweifel das Gespr\u00e4ch!&#8220;<br \/>\nAlle Angebote oder Vertrags\u00e4nderungen sollte man immer schriftlich verlangen. Niemals sollte man Bargeld oder Wertsachen an Personen aush\u00e4ndigen, die man nicht kennt. Im Zweifel sollte man gute Bekannte, Verwandte oder Nachbarn um Hilfe bitten.<br \/>\n&#8222;Erlauben Sie Unbekannten niemals den Fernzugriff auf Ihren Computer&#8220;, warnt Hirsch eindringlich. Grunds\u00e4tzlich sollte man bei Anrufen von Fremden eine gewisse Skepsis behalten. Mit Freunden und Angeh\u00f6rigen sollte man \u00fcber die g\u00e4ngigen Betrugsmaschen ebenso sprechen wie \u00fcber die M\u00f6glichkeiten, sich zu sch\u00fctze..<br \/>\nF\u00fcr n\u00e4here Informationen und Beratungen steht den Menschen im Landkreis Marburg-Biedenkopf der kriminalpolizeiliche Berater Jan-Oliver Karo unter der Telefonnummer 06421\/406-123 zur Verf\u00fcgung. Er informiert kostenfrei \u00fcber s\u00e4mtliche Betrugsmaschen und nat\u00fcrlich auch \u00fcber alle anderen Pr\u00e4ventionsthemen.<br \/>\n&#8222;Ich habe schon vielen Personen helfen k\u00f6nnen und w\u00fcrde mich freuen, wenn ich auch Sie beraten darf&#8220;, erkl\u00e4rte er. &#8222;Rufen Sie mich einfach an!&#8220;!&#8220;<\/p>\n<p>* pm: Polizei Marburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mehrere Menschen erhielten in der ersten Februar-Woche Anrufe von Betr\u00fcgern. 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