{"id":549,"date":"2017-05-24T18:22:12","date_gmt":"2017-05-24T16:22:12","guid":{"rendered":"http:\/\/marburg.news\/?p=549"},"modified":"2017-05-24T18:22:12","modified_gmt":"2017-05-24T16:22:12","slug":"mehr-einfaelle-auftaktveranstaltung-fuer-kooperative-sozialplanung","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/marburg.news\/?p=549","title":{"rendered":"Mehr Einf\u00e4lle: Auftaktveranstaltung f\u00fcr Kooperative Sozialplanung"},"content":{"rendered":"<p>Zur Auftaktveranstaltung &#8222;Kooperative Sozialplanung in Marburg&#8220; begr\u00fc\u00dfte Oberb\u00fcrgermeister Dr. Thomas Spies am Dienstag (23. Mai) im Erwin-Piscator-Haus (EPH) \u00fcber 100 Teilnehmende. Zu ihnen geh\u00f6rten Vertreter von Vereinen, Einrichtungen, aus der Gemeinwesenarbeit sowie interessierte B\u00fcrger. <!--more--><br \/>\nDie Stadt Marburg will die Zusammenarbeit mit der Freien Wohlfahrtspflege und den freien Tr\u00e4gern weiterentwickeln und st\u00e4rken. Das \u00fcbergeordnete Ziel ist eine gemeinsame bedarfsgerechte Planung f\u00fcr die soziale Infrastruktur und damit f\u00fcr die Menschen in Marburg.<br \/>\nSpies benannte als Ziel eine &#8222;Weiterentwicklung der sozialen Infrastruktur in Marburg, die b\u00fcrger- und beteiligungsorientiert ist&#8220;. Er stellte klar, dass es ihm ausdr\u00fccklich nicht darum gehe, auf Sparma\u00dfnahmen vorzubereiten.<br \/>\n&#8222;Konsolidierungspotentiale gibt es an anderen Stellen des Haushalts&#8220;, erkl\u00e4rte der Oberb\u00fcrgermeister. &#8222;Wir wollen die soziale Infrastruktur erhalten und ausbauen.&#8220;<br \/>\nWichtig sei, die gewachsenen Strukturen zu erhalten und gleichzeitig das soziale Engagement der Stadt gerecht allen zukommen zu lassen, die Unterst\u00fctzung ben\u00f6tigen.<br \/>\nAls fachlichen Einstieg gab Prof. Dr. Schubert von der Technischen Hochschule K\u00f6ln zun\u00e4chst einen \u00dcberblick zum Thema &#8222;Kooperative Sozialplanung &#8211; eine neue Partnerschaft zwischen Kommune und Zivilgesellschaft&#8220;. Er ordnete den Ansatz der Sozialplanung in den Wandel der kommunalen Steuerung ein. Dieser Wandel habe sich von einem administrativen Verwaltungsdenken \u00fcber die \u00f6konomische Orientierung der &#8222;Neuen Steuerung&#8220; (Public Management) bis hin zur aktuellen beteiligungsorientierten &#8222;Public Governance&#8220; vollzogen.<br \/>\nDamit sollen die St\u00e4rken der Akteure vor Ort f\u00fcr die soziale Stadtentwicklung in eine &#8222;neue Planungspartnerschaft&#8220; einbezogen werden. Zentral f\u00fcr den Erfolg dieses Ansatzes sei die enge Zusammenarbeit mit und der &#8222;normative R\u00fcckhalt&#8220; von den kommunalpolitischen Gremien.<br \/>\nSeit dem Jahr 2004 arbeitet der Lahn-Dill-Kreis nach dem Konzept der &#8222;Partizipativen Sozialplanung&#8220;. Bruno Lehberger berichtete als Vorsitzender der Liga der Freien Wohlfahrtspflege im Lahn-Dill-Kreis von den Grunds\u00e4tzen der partizipativen Sozialplanung und den Erfahrungen. Er stellte den Prozess im Lahn-Dill-Kreis als ein Beispiel vor und beantwortete R\u00fcckfragen.<br \/>\n&#8222;Der Kooperativen oder partizipativen Sozialplanung kommt zwar nur eine Beratungsfunktion zu&#8220;, erkl\u00e4rte Lehberger.<br \/>\n&#8222;Durch das gemeinsame Ringen um einen Konsens, an dem bei uns auch Parlament und Verwaltung beteiligt sind, besitzt sie jedoch eine erhebliche Vorbereitungsmacht gegen\u00fcber politischen Entscheidungen.&#8220;<br \/>\nIm Anschluss an die Beitr\u00e4ge fand ein gemeinsamer Austausch der Akteure mit Spies zur aktuellen und k\u00fcnftigen Zusammenarbeit statt. Im Mittelpunkt standen die strategischen und operativen Planungskooperationen, deren Gestaltung und der Weiterentwicklungsbedarf.<br \/>\nIn kleinen Gruppen wurden Meinungen und Informationen im Rahmen von mehreren World-Caf\u00e9-Runden ausgetauscht. Jeweils ein Gastgeber moderierte die Tischgespr\u00e4che. Inhaltlich besch\u00e4ftigten sich die Teilnehmenden mit den Erfahrungen, auf denen die Marburger aufbauen k\u00f6nnen, mit den n\u00e4chsten notwendigen Schritten und mit den Erfordernissen f\u00fcr eine Kooperative Sozialplanung in Marburg.<br \/>\n&#8222;Wir erhoffen uns transparente Prozesse und zeitnahe Ergebnisse&#8220;, war dabei der h\u00e4ufigste Wunsch. Konsens bestand darin, auf bestehenden Erfahrungen &#8211;<br \/>\nzum Beispiel aus dem Programm Soziale Stadt &#8211; aufzubauen. Oberb\u00fcrgermeister Spies zeigte sich zuversichtlich, mit der Kooperativen Sozialplanung &#8222;vertrauensvoll und auf Augenh\u00f6he das Beste f\u00fcr die Menschen in Marburg&#8220; erreichen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nAls Grundlage f\u00fcr die Weiterarbeit wird von der Verwaltung eine Bestandsaufnahme mit themenbezogenen Planungsprozessen erarbeitet. Diese vorhandenen Erfahrungen aus der Sozialplanung, Jugendhilfeplanung, Altenplanung und anderen Planungsbereichen der Stadtverwaltung sollen nach den Sommerferien als Wissensbasis f\u00fcr die k\u00fcnftige Zusammenarbeit mit den Tr\u00e4gern dienen.<\/p>\n<p>* pm: Stadt Marburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zur Auftaktveranstaltung &#8222;Kooperative Sozialplanung in Marburg&#8220; begr\u00fc\u00dfte Oberb\u00fcrgermeister Dr. Thomas Spies am Dienstag (23. Mai) im Erwin-Piscator-Haus (EPH) \u00fcber 100 Teilnehmende. 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Spies rief dazu auf, sich am Diskurs zu beteiligen, um die soziale\u2026","rel":"","context":"In &quot;Kultur&quot;","img":{"alt_text":"","src":"","width":0,"height":0},"classes":[]},{"id":75,"url":"http:\/\/marburg.news\/?p=75","url_meta":{"origin":549,"position":3},"title":"63-mal zugelangt: Aktionsplan 2017 zur Behindertenrechtskonvention","date":"17. Januar 2017","format":false,"excerpt":"Die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen (UN) formuliert die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in allen Lebenssituationen als Ziel der Weltgemeinschaft. Oberb\u00fcrgermeister Dr. Thomas Spies hat am Donnerstag (12. 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