{"id":5377,"date":"2020-07-08T14:20:24","date_gmt":"2020-07-08T12:20:24","guid":{"rendered":"http:\/\/marburg.news\/?p=5377"},"modified":"2020-07-08T19:10:32","modified_gmt":"2020-07-08T17:10:32","slug":"nothilfe-noetig-fonds-unterstuetze-230-studierende","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/marburg.news\/?p=5377","title":{"rendered":"Nothilfe n\u00f6tig: Fonds unterst\u00fctzte 230 Studierende"},"content":{"rendered":"<p>Der Corona-Nothilfefonds der Philipps-Universit\u00e4t hat bisher 230 Studierende unterst\u00fctzt. Das gab die Uni am Dienstag (7. Juli) bekannt. <!--more--><br \/>\nSeit Anfang Mai haben B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger fast 72.000 Euro gespendet, um Studierenden zu helfen, die durch die Corona-Pandemie in Not geraten sind. Das Geld wurde an 230 Studierende ausgesch\u00fcttet. Im Durchschnitt wurden 312 Euro pro Antrag ausgezahlt.<br \/>\n&#8222;Jeder Beitrag hilft&#8220;, erkl\u00e4rte Universit\u00e4tspr\u00e4sidentin Prof. Dr. Katharina Krause. &#8222;So hatten wir Anfang Mai zum Spenden aufgerufen. Jetzt haben die Spenden vielen Studierenden in Not geholfen. Daf\u00fcr danke ich im Namen der Universit\u00e4t allen Spenderinnen und Spendern ganz herzlich.&#8220;<br \/>\nDie Pr\u00e4sidentin der Philipps-Universit\u00e4t ist ebenso \u00fcberzeugt wie angetan vom b\u00fcrgerschaftlichen Engagement in der Region: &#8222;Menschen haben viel Geld gespendet, um anderen zu helfen, obwohl die Krise nat\u00fcrlich alle trifft. Das steht f\u00fcr ein starkes Miteinander. Dass die Stadt Marburg die M\u00f6glichkeit er\u00f6ffnet hat, das Stadtgeld in den Corona-Nothilfefonds zu spenden, freut uns ganz besonders.&#8220;<br \/>\nDenn viele Studierende sind vom Wegfall von Nebenjobs in Caf\u00e9s, Restaurants, kulturellen Einrichtungen und den Wegfall von Einnahmen aus der Mithilfe bei Veranstaltungen betroffen. Ein besonderer Dank gehe an die Evangelische Studierendengemeinde (ESG) f\u00fcr die praktische Unterst\u00fctzung im Nothilfefonds, betonte die Pr\u00e4sidentin.<br \/>\nDie Pr\u00fcfung und Abwicklung der Antr\u00e4ge hat ein daf\u00fcr eingesetztes Team der ESG \u00fcbernommen. Die F\u00f6rderung war nicht an eine Konfession gebunden. Mitglieder des Teams f\u00fchrten mit jeder Antragstellerin und jedem Antragsteller ein zwanzigmin\u00fctiges Interview, das zur Pr\u00fcfung der individuellen Situation der Antragstellenden diente.<br \/>\n&#8222;Studierende gaben an, dass sie das Geld brauchen, um Lebensmittel zu kaufen und um Zahlungsr\u00fcckst\u00e4nde zu begleichen &#8211; vor allem bei Miete und Krankenversicherung&#8220;, berichtete Elena Hartmann vom ESG-Team von ihren Gespr\u00e4chen mit Studierenden. Insgesamt wurden 95 Prozent der gepr\u00fcften Antr\u00e4ge bewilligt.<br \/>\nUm einen Sofortzuschuss aus dem Corona-Nothilfefonds haben sich sowohl inl\u00e4ndische als auch ausl\u00e4ndische Studierende aller Fachrichtungen und Studienphasen beworben. Besonders betroffen von der Krise sind Studierende aus finanzschwachen Elternh\u00e4usern sowie ausl\u00e4ndische Studierende. Letztere f\u00fcrchten h\u00e4ufig auch den m\u00f6glichen Verlust ihres Aufenthaltstitels.<br \/>\n&#8222;Der Sofortzuschuss aus dem Corona-Nothilfefonds war f\u00fcr viele Antragsstellerinnen und Antragsteller ein kurzes Aufatmen bei der Suche nach einer langfristigen L\u00f6sung f\u00fcr ihre Studienfinanzierung&#8220;, sagte Hartmann. Sophie Falschebner vom ESG-Team f\u00fcgte hinzu: &#8222;Bemerkenswert war, dass Studierende von sich aus angaben, dass sie das Geld nur annehmen wollten, wenn sich nicht andere in einer schlimmeren Notlage bef\u00e4nden, Antr\u00e4ge zur\u00fcckzogen, sobald sie wieder \u00fcber eine Teilfinanzierung verf\u00fcgten oder gro\u00dfes Verst\u00e4ndnis im Fall einer Absage bei vergleichsweise hohem Verm\u00f6gen zeigten.&#8220;<br \/>\nEin positives Zwischenfazit zog auch Iris Rubinich. &#8222;Wir waren sehr beeindruckt von der gro\u00dfen Solidarit\u00e4t und der Geschwindigkeit des Spendeneingangs&#8220;, erkl\u00e4rte die Leiterin der Stabsstelle Fundraising &amp; Alumni-Service, die den Corona-Nothilfefonds aufgebaut und organisatorisch umgesetzt hat.<br \/>\nDer Corona-Nothilfefonds der Philipps-Universit\u00e4t pausiert momentan, da alle vorhandenen Mittel ausgezahlt sind. Wenn weitere Spenden eingehen, zum Beispiel, wenn Stadtgeld der Stadt Marburg gespendet wird, wird der Fonds erneut Geld aussch\u00fctten. Dar\u00fcber wird auf der Website des Fonds informiert.<br \/>\nInzwischen sind auch staatliche Hilfen f\u00fcr Studierende angelaufen. Seit Mitte Juni k\u00f6nnen sie \u00dcberbr\u00fcckungshilfen beantragen. Bereitgestellt wird das Geld vom Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung (BMBF.<br \/>\nBearbeitet werden die Antr\u00e4ge vom Dachverband der Studierendenwerke. Die \u00dcberbr\u00fcckungshilfen k\u00f6nnen noch f\u00fcr die Monate Juli und August beantragt werden.<\/p>\n<p>* pm: Philipps-Universit\u00e4t Marburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Corona-Nothilfefonds der Philipps-Universit\u00e4t hat bisher 230 Studierende unterst\u00fctzt. Das gab die Uni am Dienstag (7. Juli) bekannt.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"advanced_seo_description":"","spay_email":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_is_tweetstorm":false,"jetpack_publicize_feature_enabled":true},"categories":[5,4],"tags":[2310,2441,1522],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p8mhvd-1oJ","jetpack-related-posts":[{"id":5856,"url":"http:\/\/marburg.news\/?p=5856","url_meta":{"origin":5377,"position":0},"title":"Freigiebige F\u00f6rderung: Gut 102.000 Euro Corona-Nothilfe f\u00fcr Studierende","date":"16. Oktober 2020","format":false,"excerpt":"Mehr als 24.500 Euro \"Stadt-Geld\" wurden f\u00fcr den Corona-Nothilfefonds der Philipps-Universit\u00e4t gespendet. Der Gesamtspendenstand erreicht damit 102.000 Euro. Der Corona-Nothilfefonds der Philipps-Universit\u00e4t kann in K\u00fcrze wieder Geld an Studierende in Not aussch\u00fctten. Der Dank f\u00fcr die Wieder\u00f6ffnung des Fonds geht an die Stadt Marburg. Denn die Stadt er\u00f6ffnete im Sommer\u2026","rel":"","context":"In &quot;Bildung&quot;","img":{"alt_text":"","src":"","width":0,"height":0},"classes":[]},{"id":5193,"url":"http:\/\/marburg.news\/?p=5193","url_meta":{"origin":5377,"position":1},"title":"Fremdes Verschulden: Corona-Nothilfe f\u00fcr Studierende mit 50.000 Euro","date":"2. Juni 2020","format":false,"excerpt":"50.000 Euro umfasst der Nothilfefonds der Philipps-Universit\u00e4t f\u00fcr in Not geratene Studierende inzwischen. Spenden sind weiterhin m\u00f6glich Viele Studierende haben aufgrund der Coronavirus-Pandemie keine oder nur sehr geringe Eink\u00fcnfte und wissen nicht, wie sie ihr Leben weiterhin finanzieren sollen. 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