{"id":5070,"date":"2020-05-05T16:22:48","date_gmt":"2020-05-05T14:22:48","guid":{"rendered":"http:\/\/marburg.news\/?p=5070"},"modified":"2020-05-05T16:22:48","modified_gmt":"2020-05-05T14:22:48","slug":"zwei-neue-zugaenge-kinder-und-jugendhilfe-online-und-telefonisch","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/marburg.news\/?p=5070","title":{"rendered":"Zwei neue Zug\u00e4nge: Kinder- und Jugendhilfe online und telefonisch"},"content":{"rendered":"<p>Der Druck auf die Familien w\u00e4chst. Die Nerven liegen blank, je l\u00e4nger Eltern und Kinder auf die \u00d6ffnung von Schulen und Kitas warten m\u00fcssen. <!--more--><br \/>\nTrotz aller Beschr\u00e4nkungen des \u00f6ffentlichen Lebens h\u00e4lt der Fachbereich Kinder, Jugend und Familie der Universit\u00e4tsstadt Marburg regelm\u00e4\u00dfig aktiv Kontakt zu den Familien. Au\u00dferdem sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter t\u00e4glich f\u00fcr alle Eltern und Kinder ansprechbar. Und sie machen weiter Hausbesuche, wenn es der Kinderschutz erfordert.<br \/>\n&#8222;Unser Kontakt und die Beziehung zu den Kindern und Eltern geht auch w\u00e4hrend der Corona-Krise weiter&#8220;, erl\u00e4uterte Stadtr\u00e4tin Kirsten Dinnebier. &#8222;Weil die Arbeit der Kinder- und Jugendhilfe aber auf dem unmittelbaren pers\u00f6nlichen Kontakt beruht, haben wir zusammen neue Formen daf\u00fcr gefunden.&#8220;<br \/>\nEltern in der Krise sind unter Druck, wei\u00df Stefanie Lambrecht. Sie ist die Leiterin des Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie.<br \/>\nWeil Kinderbetreuung und Schulen, Jugend- und Familienzentren geschlossen sind, Sportanlagen nicht betreten und Gro\u00dfeltern nicht besucht werden d\u00fcrfen, sind die Eltern mit der Betreuung ihrer Kinder auf sich allein gestellt. Oft fehlen die famili\u00e4ren und sozialen Netzwerke. Viele bef\u00fcrchten einen Jobverlust und haben Sorgen wegen ihrer finanziellen Situation.<br \/>\n&#8222;Wir sehen und h\u00f6ren an vielen Stellen, dass die Familien es insgesamt sehr gut machen in dieser schwierigen Zeit&#8220;, berichtete Lambrecht. Trotzdem sind die Belastungen f\u00fcr Eltern und Kinder hoch. Das ist f\u00fcr alle Familien schwierig.<br \/>\nDiejenigen, die schon vor Corona belastet waren, weniger Ressourcen oder Widerstandskr\u00e4fte haben, sind nun in Gefahr, \u00fcberlastet zu werden. &#8222;Wir stellen in Marburg wie bundesweit auch fest, dass die psychischen und emotionalen Sorgen in vielen Familien gewachsen sind&#8220;, berichtete Lambrecht. &#8222;Mit \u00c4rger oder Angst k\u00f6nnen \u00dcberforderungshandlungen zunehmen.&#8220;<br \/>\n\u00dcberforderung kann sich auf vielf\u00e4ltige Weise \u00e4u\u00dfern &#8211; sei es durch Vernachl\u00e4ssigung, h\u00e4ufigem Streit oder gar Handgreiflichkeiten. Kinder und Jugendliche sind derzeit st\u00e4rker gef\u00e4hrdet, davon betroffen zu sein, da ihr Aufenthaltsort auf das eigene Zuhause beschr\u00e4nkt ist. &#8222;Die Frage ist: Haben wir ausreichend niedrigschwellige Zug\u00e4nge, wenn Eltern merken, dass sie mit der Versorgung der Kinder \u00fcberlastet sind&#8220;, sagte Stadtr\u00e4tin Dinnebier.<br \/>\nDie Antwort in Marburg liegt in der engen Kooperation von Stadt und den freien Tr\u00e4gern der Jugendhilfe. &#8222;Von den eingespielten Strukturen und der vertrauensvollen Zusammenarbeit profitieren wir im Moment sehr&#8220;, erkl\u00e4rte Dinnebier. &#8222;Die Priorisierung des Kinderschutzes wird von allen Tr\u00e4gern vorbildlich mitgetragen; und auf die neue Situation haben alle sehr schnell mit kreativen und der Situation angepassten Ma\u00dfnahmen reagiert&#8220;,<br \/>\nDer Kinderschutz ist f\u00fcr die Stadt Marburg ein Kernprozess in der Corona-Krise. Die Sicherstellung durch qualifiziertes Personal hat oberste Priorit\u00e4t. Der Allgemeine Soziale Dienst arbeitet in zwei Einheiten an unterschiedlichen Orten &#8211; um auch dann noch handlungsf\u00e4hig zu sein, wenn ein Team wegen einer Infizierung ausfallen sollte.<br \/>\nWeitere qualifizierte Fachkr\u00e4fte f\u00fcr den Kinderschutz stehen als Backup auf Abruf. Der Allgemeine Soziale Dienst ist durchgehend telefonisch erreichbar, au\u00dferhalb der \u00d6ffnungszeiten im Rahmen von Bereitschaftsdiensten \u00fcber die Polizei.<br \/>\nAuch wenn die pers\u00f6nlichen Hilfeplangespr\u00e4che und Beratungstermine zwischen Jugendamt und den Familien derzeit nicht oder nur digital stattfinden, reagieren die Besch\u00e4ftigten bei einer Gef\u00e4hrdungsmeldung unmittelbar und besuchen die Familie pers\u00f6nlich. Denn: Kinderschutz ist auch in Zeiten der Krise nicht ausgesetzt, die rechtlichen Vorgaben haben weiterhin Bestand. Die Schutzpl\u00e4ne bei (Verdacht auf) Kindeswohlgef\u00e4hrdung, die gemeinsam mit den Familien ausgearbeitet wurden, gelten weiter.<br \/>\nAuch Hilfen zur Erziehung finden weiterhin statt &#8211; unter Corona-Verordnungen. Die Stadt hat mit den freien Tr\u00e4gern vereinbart, dass der Kontakt zu den Familien unbedingt sichergestellt ist &#8211; durch regelm\u00e4\u00dfige Telefonate oder digitale Kontakte.<br \/>\nIn einer akuten Risikosituation f\u00fcr Kinder m\u00fcssen die freien Tr\u00e4ger in Absprache mit dem Jugendamt auch pers\u00f6nlich in die Familien gehen. Der Kinderschutz hat absolute Priorit\u00e4t.<br \/>\nDie Universit\u00e4tsstadt Marburg f\u00f6rdert eine Vielzahl an Beratungsleistungen, die zum Beispiel durch die Erziehungsberatungsstellen, Schwangeren- und Konfliktberatung, Angebote der Fr\u00fchen Hilfen oder andere sichergestellt werden. Diese niedrigschwelligen Leistungen gibt es auch in der Zeit der Corona-Krise.<br \/>\nAlle Beratungsstellen haben ihre Arbeit auf Telefon oder Mail umgestellt und sind so erreichbar. Bereits vereinbarte Kontakte werden durch die Mitarbeitenden der Beratungsstelle aktiv weitergef\u00fchrt.<br \/>\nZus\u00e4tzlich haben die Jugend\u00e4mter von Stadt und Landkreis gemeinsam mit den Beratungsstellen ein neues Gespr\u00e4chsangebot ins Leben gerufen. Die &#8222;Beratung am Abend&#8220; ist an sieben Tagen die Woche abends zwischen 19 und 22 Uhr f\u00fcr alle Eltern oder Familien telefonisch unter 06421\/4806170 erreichbar. Auf Wunsch k\u00f6nnen auch konkrete Unterst\u00fctzungsleistungen vermittelt werden.<br \/>\nKitas, Schulen und Horte sind wesentliche Systeme zur Entlastung der Familien. Mit ihrer Schlie\u00dfung am Montag (16. M\u00e4rz) sind diese Anlaufstellen f\u00fcr Kinder, Jugendliche und Eltern weggefallen. Das ist f\u00fcr die Sicherstellung des Kinderschutzes eine gro\u00dfe Herausforderung.<br \/>\nDerzeit werden in Marburg in den Kitas und in der Tagespflege rund 600 Kinder aus so genannten systemrelevanten Berufen und von berufst\u00e4tigen Alleinerziehenden notbetreut. Damit sind rund 20 Prozent aller regul\u00e4ren Kita-, Krippen- und Tagespflegepl\u00e4tze belegt. Marburg als bedeutender Klinik- und Pharmastandort hat damit eine der h\u00f6chsten Quoten f\u00fcr Notbetreuung in ganz Hessen.<br \/>\nIn Absprache mit dem Jugendamt k\u00f6nnen au\u00dferdem noch Kinder in die Betreuung aufgenommen werden, f\u00fcr die ein Schutzplan zur Sicherung des Kindeswohls gilt. Betreut wird derzeit noch in Gruppen bis zu 5 Kindern. Die p\u00e4dagogischen Fachkr\u00e4fte, die nicht in der Notbetreuung eingesetzt werden, halten den kontinuierlichen Kontakt mit den Familien ihrer Kita, die ihre Kinder zu Hause betreuen m\u00fcssen &#8211; durch pers\u00f6nliche Post, durch regelm\u00e4\u00dfige Telefonate, Osternester am Gartenzaun, Podcasts mit Lieder und Geschichten, digitale Newsletter, die hundertfach verschickt werden, und dergleichen mehr.<br \/>\nAlle ortsnahen Unterst\u00fctzungssysteme stehen den Familien weiter zur Verf\u00fcgung. Die Kindertageseinrichtungen sind telefonisch und per E-Mail erreichbar. Sie k\u00f6nnen in der Krise eine erste Entlastung sein.<br \/>\nDie Gemeinwesensprojekte am Richtsberg, im Waldtal und im Stadtwald sind ebenfalls durchgehend telefonisch erreichbar und leisten Unterst\u00fctzungsarbeit. Beratungsstellen und Familienzentren k\u00f6nnen w\u00e4hrend der regul\u00e4ren \u00d6ffnungszeiten auf telefonischem oder digitalem Wege per Mail kontaktiert werden.<br \/>\nDas Jugendamt ist telefonisch erreichbar \u00fcber 06421\/2010 und per Mail unter jugend@marburg-stadt.de. Au\u00dferhalb der \u00d6ffnungszeiten kann jederzeit \u00fcber die Polizei die Rufbereitschaft des Jugendamtes erreicht werden. Weitere Informationen zur Kinderbetreuung und Beratung f\u00fcr Eltern gibt es auch auf der st\u00e4dtischen Homepage unter <a href=\"http:\/\/www.marburg.de\/corona\">www.marburg.de\/corona<\/a>.<\/p>\n<p>* pm: Stadt Marburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Druck auf die Familien w\u00e4chst. 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